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Eine Depression entwickelt sich meist schleichend

Oft sind es zuerst Freunde und Verwandte, die die typischen Symptome wahrnehmen. Bei Verdacht am besten zuerst zum Hausarzt gehen.

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Eine Depression entwickelt sich meist schleichend

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Hildesheim (dpa/tmn). Depressionen haben in Folge der Corona-Pandemie zugenommen, das zeigen Studien und Untersuchungen. Wer den Verdacht hat, eine Depression zu haben, sollte idealerweise zunächst zum Hausarzt oder zur Hausärztin gehen, rät Prof. Detlef Dietrich von der European Depression Association. Weil Betroffene gerade im Anfangsstadium die Veränderung an sich nicht immer wahrnehmen, sind es oft Freunde und Angehörige, denen das zuerst auffällt. Sie sollten dann dem oder der Betroffenen Mut machen, sich in eine Diagnostik zu begeben.

Verschiedene Symptome charakteristisch für Depression

Eine Depression entwickelt sich meist schleichend und ist nicht immer leicht erkennbar. Dennoch gibt es Anzeichen, die in Kombination recht charakteristisch sind. So müssen laut Dietrich für die Diagnose mindestens zwei sogenannte Kernsymptome plus weitere Nebensymptome nachweisbar sein, die länger als zwei Wochen anhalten und das tägliche Leben beeinträchtigen.

Zu den Kernsymptomen zählen niedergedrückte Stimmung, ein nachlassendes Interesse an Dingen, die einem sonst immer Freude gemacht haben (Hobbys zum Beispiel), fehlender Antrieb sowie empfundene Gefühllosigkeit – also, dass man seine Gefühle nicht spürt.

Kommen dazu noch mindestens drei, vier weitere Symptome wie Schlafstörungen, ein negativer Blick auf die Zukunft, ein vermindertes Selbstwertgefühl, Konzentrationsstörungen, Appetitlosigkeit, Schmerzen ohne klare Ursache, Schuldgefühle und leichte Erschöpfbarkeit, sollte man sich Gedanken machen.

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