Berlin (dpa/tmn). Wer zum Fiebermessen ein Kontaktthermometer mit Messspitze nutzt, ermittelt die Körpertemperatur lieber im Mund als unter der Achsel. Diese Methode liefert laut der Stiftung Warentest zuverlässige Werte.
Voraussetzung dafür ist, dass die Spitze des Thermometers im hinteren Bereich unterhalb der Zunge platziert wird. Weiter vorn sei es zu kühl. Ebenfalls wichtig: Hat man zuvor Heißes oder Kaltes gegessen, könne das den Wert verfälschen.
Messungen in der Achselhöhle seien oft ungenau, berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift „test" (Ausgabe 09/21). Am präzisesten ist bei Kontaktthermometern die Messung im Po – sie ist aber für viele Menschen auch die unangenehmste Variante.
Mängel bei der Handhabung
Die Warentester haben acht Kontaktthermometer untersucht. Ergebnis: Bei der Messgenauigkeit überzeugten alle, in der Handhabung nicht – und drei Modelle überschritten zulässige Nickel-Grenzwerte. Unterm Strich vergaben die Tester drei Mal die Note „gut": für das Domotherm Rapid 10 s von Uebe (6 Euro, Note: 1,9), das Thermoval Kids Flex von Hartmann (8 Euro, Note: 2,0) und das FT 15/1 von Beurer (14 Euro, Note: 2,3). Die anderen fünf Modelle waren „befriedigend".