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Gefahr Kälteschock: Warum langsames Abkühlen wichtig ist

Die Luft ist heiß, die Wohnung auch – Meer und Badesee aber vielleicht noch nicht. Wer da mit Anlauf reinspringt, lebt gefährlich. Wie es sicher geht.

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Seniorin schwimmt in einem Freibadbecken mit Schwimmbrille.

© Nicht definiert

Berlin (dpa/tmn). 30 Grad und mehr, die Sonne brennt – ab ins Wasser? Ja bitte, aber langsam, lautet der Rat der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Denn wer sich zu schnell abkühlt, belastet sein Herz-Kreislauf-System. Besonders ältere Menschen oder solche mit Vorerkrankungen sind gefährdet. 

Deswegen die Tipps der DLRG: 

  • Langsam ins Wasser gehen
  • Am besten vorher kühl duschen oder langsam hinein schreiten und Arme und Oberkörper mit kühlem Wasser benetzen
  • Nicht zu lang im Wasser bleiben
  • Nach dem Baden schnell wieder aufwärmen
  • Essen und Trinken anschließend nicht vergessen

Und nicht nur Schwimmer sollten vorsichtig sein. Auch wer mit einem Gefährt auf dem Wasser unterwegs ist, sorgt besser vor. Denn auch wer etwa von einem Stand-Up-Paddelbrett oder einem Boot ins Wasser fällt, könnte vom plötzlichen Temperaturunterschied einen Kälteschock bekommen. Daher der DLRG-Rat: Rettungsweste tragen. 

Warum ist die schnelle Abkühlung so gefährlich? 

Der Körper reagiert sehr stark auf den Temperaturunterschied. Blutgefäße ziehen sich zusammen, der Blutdruck kann in die Höhe schießen – eine starke Belastung. Schlimmstenfalls droht Bewusstlosigkeit, die im Wasser besonders gefährlich werden kann. 

Durch das langsame Abkühlen vor dem Baden kann der Körper sich anpassen und wird nicht so stark belastet.
Hinzu kommt: Trotz der Hitze vielerorts sind die Gewässer nicht durchgehend warm. Unter der oberen warmen Schicht kann es plötzlich wieder sehr kalt werden.


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