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Innovative Reha-Konzepte

Modellvorhaben rehapro startet – Eine Milliarde Euro für innovative Wege, um Kranke im Arbeitsleben zu halten

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Reha-Patient trainiert an einem Ergometer. Bild: IMAGO / agefotostock

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Bad Homburg (kma). Wie können Arbeitnehmer mit einer chronischen Erkrankung oder kurz vor dem Eintritt einer Behinderung im Arbeitsleben gehalten werden? Dieser Frage geht das Projekt rehapro nach. Modellvorhaben, die neue Wege und kreative Reha-Konzepte zum Erhalt der gesellschaftlichen Teilhabe erproben, sollen dabei finanziell gefördert werden.

Mit der Veröffentlichung der Förderrichtlinie im Bundesanzeiger ist jetzt der Startschuss für das Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ gefallen.

Geld für Jobcenter und Rentenversicherung

Geld gibt es dafür vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), verteilt wird es auf Antrag an die Jobcenter und die 16 Träger der gesetzlichen Rentenversicherung.

Eine Milliarde Euro stehen den Jobcentern und der Rentenversicherung nun für Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation bis 2022 zur Verfügung. Koordiniert wird rehapro von der deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See.

Heil: Weniger Erwerbsminderungsrentner

„Langfristig wollen wir damit die Zugangszahlen in die Erwerbsminderungsrente und in die Eingliederungshilfe senken, was ein zentrales Anliegen des Bundesteilhabegesetzes ist. Unser Ziel ist es, die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit Behinderungen und von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu sichern und – wo immer möglich – auch neue Beschäftigungschancen zu eröffnen“, betont Bundessozialminister Hubertus Heil (SPD).

Medizinische und berufliche Reha besser verzahnen

Ziel des Bundesprogramms ist es laut BMAS, durch die „Erprobung von innovativen Leistungen und innovativen organisatorischen Maßnahmen neue Wege zu finden, die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen besser zu erhalten bzw. wiederherzustellen“.

Außerdem soll die Zusammenarbeit der Akteure im Bereich der medizinischen und beruflichen Rehabilitation weiter verbessert werden.

Projekte werden wissenschaftlich begleitet

Der Weg zum Ziel ist die Erprobung neuer Ansätze zur frühzeitigen Intervention ("Prävention vor Rehabilitation" und "Rehabilitation vor Rente") sowie zur Unterstützung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und komplexen gesundheitlichen Unterstützungsbedarfen.

Die Modellvorhaben werden wissenschaftlich begleitet. Die Erkenntnisse sollen helfen, erfolgreiche Beispiele zu identifizieren und dann auch flächendeckend umzusetzen.

Weitere Informationen

www.modellvorhaben-rehapro.de
Internetseite zum Modellvorhaben rehapro

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