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Kaffeebecher? Aber sicher!

Bundesamt für Risikobewertung gibt Tipps zum sicheren Umgang mit Mehrwegbechern

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Rentner sitzt bei Sonnenuntergang lachend in einem Boot am Wasser. Bild: IMAGO / Westend61 / Viviane Wild

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Bad Homburg (kma). Der Kaffee zum Mitnehmen landet immer öfter im Becher zum Mitbringen: Weil Wegwerfbecher unnötigen Müll verursachen, setzen nicht nur Kunden, sondern auch Betreiber von Bäckereien, Cafés oder Tankstellen zunehmend auf Mehrwegbecher.

Damit sich da keine krankmachenden Keime ansiedeln, hat das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) Hygienetipps für Kaffee-für-unterwegs-Trinker zusammengestellt. Die gelten aber natürlich auch für Tee- und Kakaotrinker und -Trinkerinnen.

  • Becher sollten aus glattem und leicht zu reinigendem Material sein, wie Edelstahl, Porzellan, Glas oder form- und temperaturbeständigem Kunststoff (bei Bechern aus Bambus oder Melaminharz hat das BfR keine Bedenken, sofern Flüssigkeiten eingefüllt werden, die höchstens 70 Grad heiß sind)
  • Sie sollten im Idealfall hitzebeständig und spülmaschinenfest sein
  • Sie sollten leer und sauber sein
  • Becher nur verwenden, wenn die Oberfläche glatt und ohne Haarrisse oder Gebrauchsspuren ist
  • Bevor Kunden ihren mitgebrachten Becher ans Verkaufspersonal geben, sollten sie den Deckel selbst abnehmen
  • Der Becher sollte den Abfüllstutzen, aus dem das Heißgetränk fließt, nicht berühren, damit Keime nicht weitergegeben werden
    Generell sei das Infektionsrisiko durch Heißgetränke als „eher gering“ einzuschätzen, weil die meisten Bakterien bei hohen Temperaturen absterben.

    Weitere Informationen

    www.bfr.bund.de
    Fragen und Antworten zur Nutzung von Mehrwegbechern auf der Internetseite des Bundesinstituts für Risikobewertung

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