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Krankenkassenbeitrag könnte stärker sinken

Der Zusatzbeitrag für Arbeitnehmer halbiert sich ab 2019 – jetzt bahnt sich eine weitere Entlastung an.

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Businessmann umfasst ein transparentes Sparschwein mit 1-Euro-Münzen. Bild: IMAGO / Panthermedia / Andriy Popov

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Berlin (dpa). Viele gesetzlich Krankenversicherte könnten zum neuen Jahr etwas stärker bei den Beitragszahlungen entlastet werden als bisher beschlossen. Das Bundesgesundheitsministerium gab am Freitag bekannt, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag im Vergleich zu diesem Jahr um 0,1 Punkte auf 0,9 Prozent des Bruttolohns sinkt.

Ressortchef Jens Spahn (CDU) sagte, die Wirtschaft laufe gut, daher gehe es auch der Gesetzlichen Krankenversicherung so gut wie selten. „Davon sollen auch die Beitragszahler profitieren.“ Ziel sei, dass unter dem Strich alle Versicherten mehr Netto in der Tasche haben.

Die tatsächliche Höhe ihres jeweiligen Zusatzbeitrags für 2019 legen die Krankenkassen nun erst noch selbst fest. Je nach Finanzlage dürfen sie vom Durchschnittswert abweichen. Der gesamte Beitrag umfasst daneben auch den allgemeinen Satz von derzeit 14,6 Prozent.

Entlastung für Beitragszahler ab 1. Januar 2019

Vom Bundestag bereits beschlossen ist eine Entlastung für alle Beitragszahler zum 1. Januar 2019. Ab dann wird auch der bisher von den Kassenmitgliedern allein zu tragende Zusatzbeitrag zur Hälfte von den Arbeitgebern bezahlt – so wie der allgemeine Satz. Damit werden Arbeitnehmer und Rentner um 6,9 Milliarden Euro jährlich entlastet.

Die Höhe des durchschnittlichen Zusatzbeitrags wird jährlich neu festgelegt. Den Spielraum für die jetzige Senkung hatte der zuständige Schätzerkreis von Bundesgesundheitsministerium, Bundesversicherungsamt und Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kürzlich bekanntgegeben.

Dabei ist der Durchschnittswert eine rein statistische Größe, die auch nicht den tatsächlichen Schnitt aller Zusatzbeiträge bei den jeweiligen Kassen abbildet, wie der GKV-Spitzenverband erläuterte.


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