Ihre-Vorsorge Logo

Krankenversicherung: Höherer Zusatzbeitrag kostet eine Milliarde

Eine Anhebung des Zusatzbeitrages soll die Finanzlücke in der GKV schließen. Bezahlen müssen das zum großen Teil Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Artikel vorlesen

Autor / Quelle

Lesezeit

1 Minuten

Veröffentlicht

Gesundheitskarte der Krankenversicherung. Bild: IMAGO / Fotostand

© Nicht definiert

Berlin (iv). Die zu 2021 geplante Anhebung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags in der Krankenversicherung wird Arbeitnehmer insgesamt rund eine Milliarde kosten. Das ergibt sich aus der Antwort der Bundesregierung (19/24244) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/23753).

Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen mit Mehrbelastung rechnen

Arbeitnehmer in einem Einkommen von monatlich 3.000 Euro müssten mit einer Mehrbelastung von rund 36 Euro im Jahre rechnen. Da die Krankenversicherung paritätisch finanziert wird, gälten die gleichen Beträge für Arbeitgeber.

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag für 2021 soll um 0,2 Punkte auf 1,3 Prozent steigen. Das hatten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) im September vereinbart. Die Kassen sind daran aber nicht gebunden. Sie können die konkrete Höhe des Zusatzbeitrags selbst für ihre Mitglieder festlegen.

Finanzlücke schließen durch Reserven, Bundeszuschuss und Zusatzbeitrag

Nach Angaben der Bundesregierung wären etwa 16 Milliarden Euro nötig, um den Zusatzbeitrag stabil auf 1,1 Prozent zu halten. Die Lücke soll weitgehend durch Reserven der Krankenkassen in Höhe von 8 Milliarden Euro und 5 Milliarden Euro Bundeszuschüssen geschlossen werden.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
4 Minuten

Die Krankenkasse kündigt eine Prüfung durch den Medizinischen Dienst an? Das kann Krankengeld und sogar den Job kosten. Was Arbeitnehmer wissen sollten.

Time
2 Minuten

Wer betreut die im Haushalt lebenden Kinder während einer Reha-Maßnahme? Die Deutsche Rentenversicherung kann helfen.

Time
5 Minuten

Halsweh, Schnupfen, vielleicht Fieber: Welches Virus legt mich lahm? Seit der Pandemie wollen es viele genau wissen.

Time
3 Minuten

Nicht jede Demenzerkrankung lässt sich verhindern. Doch schon kleine Dinge stärken das Gehirn und senken das Risiko für krankhafte Veränderungen.

Time
2 Minuten

Das jährliche DAK-Präventionsradar zeigt: Immer mehr Kinder und Jugendliche fühlen sich erschöpft. Da verwundern die schlechten Pisa-Ergebnisse wenig, meint die Krankenkasse.

Time
3 Minuten

Kiffen ist inzwischen mit vielen Auflagen für Erwachsene erlaubt. Zugleich wächst der Markt für Cannabis als Medikament stark. Der neue Minister will dem einen Riegel vorschieben.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026