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Nährstoffmangel im Alter

Um gerade im Alter einem Vitamin- und Nährstoffmangel vorzubeugen, gilt: Die Mischung macht's.

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Berlin (dpa/tmn). Gerade für Menschen ab 65 Jahren ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Denn Ältere sind häufig von Vitamin- und Nährstoffmangel betroffen, berichtet die Zeitschrift „Neue Apotheken Illustrierte“ (Ausgabe 1. November 2019).

Das Alphabet der im Alter kritischen Nährstoffe beginnt nicht mit „A“, sondern mit „B“ – genauer mit „B12“. Dieses Vitamin steckt zum Beispiel in Innereien wie Leber, kann aber auch über Fisch, Käse oder Eigelb aufgenommen werden. Für Vitamin C empfehlen sich frisches Obst und Gemüse, etwa Kiwi, Paprika und Zitrusfrüchte.

Auch mal raus in die Sonne

Vitamin D nimmt man über Nahrungsmittel allein nicht in einer ausreichenden Menge auf. Zwar ist es in fetten Fischsorten wie Aal, Lachs oder Hering enthalten. Das Vitamin bildet sich aber auch im Körper, wenn man regelmäßig in die Sonne geht.

Um sich mit Vitamin E zu versorgen, raten die Experten zu kaltgepressten Pflanzenölen, Weizenkeimen, Hasel- und Walnüssen sowie Mandeln. Folat beginnt zwar mit F, gehört aber zu den B-Vitaminen und ist unter anderem in Weizenkeimen, Leber, Niere, Spinat oder Rosenkohl zu finden.

An Mineralstoffe denken

Aufgrund des veränderten Bedarfs im Alter können dem Bericht zufolge auch Mineralstoffe manchmal knapp werden. Seinen Calcium-Bedarf kann man beispielsweise mit Milch, Käse, Brokkoli oder Lauch abdecken.

Magnesium findet sich unter anderem in Nüssen und Hülsenfrüchten. Das Spurenelement Eisen wiederum steckt vor allem in Fleisch, Eigelb und einigen Hülsenfrüchten sowie in Vollkorngetreide und Sojaprodukten.


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