Ihre-Vorsorge Logo

Neurodermitis bei Kindern: Vorsicht bei Krusten und Bläschen

Wenn Kinder sich oft kratzen und unter entzündeten Hautstellen leiden, sollten Eltern umgehend handeln und zum Kinderarzt gehen.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Kinderärztin tastet Lymphknoten am Hals eines Jungen ab.

© Nicht definiert

Köln (dpa/tmn). Starker Juckreiz und entzündete Hautstellen sind bei Kindern oft ein Zeichen von Neurodermitis. Die trockene Haut ist rissig, durch zusätzliches Kratzen entstehen kleine Verletzungen. Dringen Bakterien oder andere Keime ein, besteht die Gefahr einer Infektion, warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Bei ersten Anzeichen sofort zum Kinderarzt

Anzeichen hierfür können gelbliche oder honigfarbene Krusten über dem Ekzem sein, so der BVKJ. Aber auch mit Flüssigkeit oder Eiter gefüllte Bläschen, Pusteln sowie Rötungen weisen auf eine Infektion hin. In schweren Fällen können Fieber, grippeähnliche Beschwerden und geschwollene Lymphknoten hinzukommen. Dann heißt es: sofort zum Kinderarzt.

Behandlung bei Neurodermitis

Bei einer bakteriellen Infektion kann der Arzt eine antibiotische Salbe oder Antibiotika zum Einnehmen verordnen. Bei Viren wie Herpes hingegen können antivirale Mittel helfen. Zur Vorbeugung sollten sich die Kinder so wenig wie möglich kratzen, empfehlen die Experten. Auch sollten sich Eltern genaue Anweisungen für die Hautpflege ihres Kindes geben lassen. Dies können beispielsweise Bäder sein, um Keime von der Hautoberfläche zu entfernen.

Die richtige Hautpflege hilft

Die richtige Feuchtigkeitspflege kann verhindern, dass die Haut zu sehr austrocknet und Risse bekommt. Damit die Pflegeprodukte keimfrei bleiben, empfehlen die Experten bei Lotionen einen Pumpenapplikator oder bei Cremes einen Löffel zu verwenden. Auch durch kurz geschnittene Fingernägel können zusätzliche Infektionen durch Kratzen verhindert werden.

Weitere Informationen

www.kinderaerzte-im-netz.de
Kinderärzte im Netz

www.kindergesundheit-info.de
Kindergesundheitsseite der BzGA

Kinder- und Jugendreha
Wissenwertes auf Ihre Vorsorge
Kinderreha – Hilfe für junge Kranke

Bei welchen Krankheiten macht eine Kinder- und Jugendreha Sinn und wie läuft so eine Reha eigentlich ab? Ein Interview mit Prof. Dr. Carl-Peter Bauer von der Fachklinik Gaißach.


Weitere Artikel

Time
5 Minuten

Zwei Stunden im Wartezimmer, nur zwei Minuten beim Arzt: Menschen haben nach einem Arztbesuch oft das Gefühl, ihre Sorgen gar nicht richtig losgeworden zu sein. Mangel an Gespräch kann aber schaden.

Time
2 Minuten

Herzinfarkte und Schlaganfälle bleiben die tödlichsten Erkrankungen. Die Fallzahlen sinken seit dem Jahr 2022 aber deutlich.

Time
2 Minuten

Wenn eine Grippewelle anrollt, können viele Beschäftigte nicht zur Arbeit gehen. Für den Krankenstand haben aber auch andere Erkrankungen zusehends starke Effekte, wie eine Analyse ergab.

Time
2 Minuten

Geht es um die gesundheitlichen Risiken von Körperfett, sind Bauchpolster kritischer als Hüftgold. Wie Sie mit Maßband und Taschenrechner herausfinden, wo Sie stehen.

Time
2 Minuten

Umwelt-Faktoren sind Teil unseres Alltags und können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Was die Deutsche Herzstiftung rät und was Experten sagen.

Time
2 Minuten

Dentalphobie ist keine Einbildung: Doch wer Zahnarztpraxen meidet, riskiert mehr Beschwerden. Warum ein offener Umgang mit der Angst hilft. Und was Sie mit ihrem Zahnarzt besprechen sollten.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026