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Online-Schlafprogramme im Test: Nur wenige Apps überzeugen

Wer nicht einschlafen oder schlecht durchschlafen kann, ist im Alltag stark beeinträchtigt. Online-Programme versprechen Hilfe. Die Wirksamkeit variiert, wie eine Untersuchung zeigt.

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Mann im Bett liegend schaltet seinen Wecker aus. Bild: IMAGO / Antonio Guillem / Panthermedia

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Berlin (dpa/tmn). In einer umfassenden Analyse hat die Stiftung Warentest acht Online-Programme gegen Schlafprobleme unter die Lupe genommen. Dabei haben sich zwei der insgesamt vier webbasierten Programme als besonders effektiv erwiesen. Beide konnten mit der Bestnote „Sehr gut“ abschneiden („test“-Zeitschrift, Ausgabe 05/24).

Die Testsieger, HelloBetter Schlafen und Somnio, unterstützen Nutzerinnen und Nutzer mit strukturierten Kursen, die auf kognitiver Verhaltenstherapie basieren. Nutzer lernen dabei, ihr Schlafverhalten zu verstehen und durch Techniken wie progressive Muskelentspannung oder das Führen eines Schlaftagebuchs positiv zu beeinflussen. 

Für gesetzlich Versicherte sind beide Kurse nach Diagnose oder auf Rezept als Digitale Gesundheitsanwendung (Diga) kostenfrei. Private Krankenversicherer übernehmen die Kosten auf Anfrage. Für Selbstzahler kosten sie 464 Euro (Somnio) beziehungsweise 249 Euro (HelloBetter Schlafen).

Weniger empfehlenswerte Anwendungen

Vier Apps zum Herunterladen, die hauptsächlich Klänge zur Schlafunterstützung bieten, sind zwar deutlich günstiger, schnitten aber in der Untersuchung auch deutlich schlechter ab, sie erhielten dreimal die Note „Ausreichend“, der Test-Letzte bekam ein „Mangelhaft“.

Experten empfehlen, bei anhaltenden Schlafproblemen ärztlichen Rat einzuholen. Erste Anzeichen für behandlungsbedürftige Schlafstörungen können mehr als einen Monat lang anhaltende Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen sein, die mindestens dreimal pro Woche auftreten.

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