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Schonen ist bei Herzschwäche keine Lösung

Ärzte sprechen von einer Herzschwäche, wenn das Herz nur eingeschränkt Blut durch den Körper pumpen kann. Schonung hilft hier wenig.

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Lachendes Seniorenpaar liegt zusammen am Strand mit Herzzeichnung im Sand. Bild: IMAGO / Westend61 / imago stock&people

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Berlin (dpa/tmn. Wenn man beim Spazierengehen oder Treppensteigen schnell außer Puste ist, kann das an einer Herzschwäche liegen. Schonen liegt da nahe, ist bei der sogenannten Herzinsuffizienz aber keine Lösung, berichtet die „Neue Apotheken Illustrierte“ (Ausgabe 1. September 2019). Stattdessen empfiehlt sich gemäßigtes Bewegungstraining und eine Veränderung im Lebenswandel.

Ärzte sprechen von einer Herzschwäche, wenn das Herz nur eingeschränkt Blut durch den Körper pumpen kann. Das macht es schwerer, Organe und Gewebe mit Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen.

Grunderkrankungen im Blick behalten

Eine solche Herzschwäche kann innerhalb von Stunden oder Tagen eintreten. Auch eine Entwicklung hin zu einem chronischen Zustand über Monate oder Jahre hinweg ist möglich. Symptome hierfür reichen von Energielosigkeit über Luftnot im Liegen hin zu Flüssigkeitseinlagerungen insbesondere an Füßen, Knöcheln und Unterschenkeln.

Bei Atemnot, beschleunigtem Herzschlag oder kaltem Schweiß auf blasser Haut ist schnelles Handeln gefragt. In einem solchen Fall sollten Betroffene oder Angehörige sofort einen Notarzt verständigen.

Herzinsuffizienz als Folge von Diabetes oder hohem Blutdruck

Hoher Blutdruck oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes können eine Herzinsuffizienz begünstigen. Daher wird in der Regel zunächst eine solche Grunderkrankung behandelt. Abhängig davon, wie weit die Herzinsuffizienz fortgeschritten ist, kommen unterschiedliche Therapieformen zum Einsatz. Bei manchen Patienten raten Mediziner zu einer Gefäßstütze, andere benötigen etwa einen Herzklappenersatz.


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