Ihre-Vorsorge Logo

Schutz vor Krebs: Bei HPV-Impfung an zweiten Termin denken

Die Impfung gegen Humane Papillomviren schützt vor bestimmten Krebsformen. Oft wird aber die nötige zweite Spritze vergessen.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Ärztin zieht Spritze aus Serum-Ampulle auf.  Bild: IMAGO / Shotshop / Studio_77-28

© Nicht definiert

Düsseldorf (dpa/tmn). Zwischen neun und vierzehn Jahre alt sollten sowohl Jungen als auch Mädchen zweifach gegen Humane Papillomviren (HPV) geimpft werden. Das empfiehlt die Ständige Impfkommission. Die Impfungen sollten im Abstand von fünf bis zwölf Monaten erfolgen.

Doch nur etwa jedes vierte Kind schließt diesen Impfzyklus zeitgerecht ab. Das teilt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) unter Verweis auf eine noch laufende Online-Umfrage mit.

U11 für erste Impfung nutzen

Werden in den ersten Lebensjahren empfohlene Impfungen noch besser wahrgenommen, lässt das mit zunehmendem Alter nach. Grund ist auch, dass in der Zeit nicht mehr so eng getaktete Vorsorgeuntersuchungen anstehen.

Die Kinderärzte raten, die Vorsorgeuntersuchung U11 im Alter von neun bis zehn Jahren für die erste Impfung zu nutzen. Die U11 wird allerdings nicht von allen Kassen bezahlt.

Um aber auch an den zweiten HPV-Termin zu denken, kann laut dem Verband die App „Mein Kinder- und Jugendarzt“ helfen. Hierüber wird unter anderem an Impftermine erinnert.

Früher Impfschutz wirkt besser

Bestimmte Humane Papillomviren verursachen Gebärmutterhalskrebs, aber auch andere Formen von Krebs wie Mund- oder Rachenkrebs sowie Peniskarzinom oder Krebs am Darmausgang, in der Scheide und im Schambereich.

Kinder sollten möglichst geschützt werden, bevor sie dem Virus ausgesetzt sind. Also noch vor den ersten sexuellen Kontakten, denn dabei werden HP-Viren hauptsächlich übertragen. Selbst wenn eine spätere Impfung noch möglich ist, haben laut dem Robert Koch-Institut Studien gezeigt: Die Impfung wirkt in jüngerem Alter besser.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Nicht jede Gedächtnislücke ist ein Grund zur Sorge. Wann sollte man aufmerksam werden und welche Rolle spielen Alltagsfaktoren?

Time
5 Minuten

Zwei Stunden im Wartezimmer, nur zwei Minuten beim Arzt: Menschen haben nach einem Arztbesuch oft das Gefühl, ihre Sorgen gar nicht richtig losgeworden zu sein. Mangel an Gespräch kann aber schaden.

Time
2 Minuten

Herzinfarkte und Schlaganfälle bleiben die tödlichsten Erkrankungen. Die Fallzahlen sinken seit dem Jahr 2022 aber deutlich.

Time
2 Minuten

Wenn eine Grippewelle anrollt, können viele Beschäftigte nicht zur Arbeit gehen. Für den Krankenstand haben aber auch andere Erkrankungen zusehends starke Effekte, wie eine Analyse ergab.

Time
2 Minuten

Geht es um die gesundheitlichen Risiken von Körperfett, sind Bauchpolster kritischer als Hüftgold. Wie Sie mit Maßband und Taschenrechner herausfinden, wo Sie stehen.

Time
2 Minuten

Umwelt-Faktoren sind Teil unseres Alltags und können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Was die Deutsche Herzstiftung rät und was Experten sagen.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026