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So bekämpfen Sie den Herbst-Blues

Der Herbst schlägt bei manchen Menschen auf die Stimmung. Eine Expertin gibt Tipps, wie sich ein saisonales Tief verhindern lässt.

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Baierbrunn (dpa/tmn). Verabschiedet sich der Sommer, sinkt mitunter die Laune. Dem Stimmungstief im Herbst lässt sich aber vorbeugen. Dazu sollte man Stress herunterfahren und Licht sowie Bewegung in den Alltag integrieren, heißt es in der „Apotheken Umschau“ (Ausgabe 10 B/2019).

Sabine Köhler, Vorsitzende im Berufsverband Deutscher Nervenärzte, rät in der Zeitschrift besonders denjenigen, die unter saisonalen Depressionen leiden, sich im Herbst beruflich und familiär nicht zu viele Aufgaben aufzubürden. Das hilft, das Stresslevel nicht zu hoch werden zu lassen. In speziellen Kursen lässt sich besseres Stressmanagement trainieren.

Lichttherapie nur in Absprache mit dem Arzt

Wer den Lichtmangel ausgleichen möchte, könne Köhlers Rat zufolge zum Beispiel den Urlaub so planen, dass zum Jahresende noch eine Reise ins Warme möglich ist. Eine Lichttherapie sollte man der Ärztin zufolge nur nach Absprache angehen – und nur mit entsprechend geprüften Apparaten. Köhlers Empfehlung: Vormittags 30 bis 40 Minuten vor dem Lichtgerät sitzen, und mit geöffneten Augen möglichst direkt in die Lichtquelle schauen.

Stimmungsaufheller: Sport, frische Luft und soziale Kontakte

Daneben hilft Bewegung an der frischen Luft. Ausdauersportarten wie Joggen oder Nordic Walking etwa bringen den Kreislauf in Schwung, bekämpfen das Müdigkeitsgefühl und hellen die Stimmung auf. Regelmäßige soziale Kontakte bringen ein zusätzliches Plus für die Laune – egal ob man sich zu einem Ausflug mit Freunden trifft oder die Verwandten zum Kochen einlädt.


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