Bad Homburg (kjs). Alle gesetzlich Krankenversicherten ab 50 Jahren erhalten von ihren Krankenkassen ab Juli eine schriftliche Einladung zur Darmkrebs-Früherkennung. Darauf weist das Deutsche Krebsforschungszentrum (dkfz) hin. Damit über die Chancen der Darmkrebsvorsorge künftig mehr informiert wird, startet es am 25. und 26 Juni 2019 eine bundesweite Telefonaktion.
Ärztinnen und Ärzte beantworten Fragen von 8 bis 20 Uhr
Mit der Aktion wollen das dkfz und die Stiftung LebensBlicke dabei helfen, offene Fragen zu klären. Unter 0800 420 30 40 beantworten an beiden Tagen jeweils von 8:00 bis 20:00 Uhr Ärztinnen und Ärzte Fragen rund um das Thema Darmkrebsfrüherkennung. Interessierte können auch eine Mail schreiben an krebsinformationsdienst@dkfz.de.
FAQ im Internet
Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Darmkrebsvorsorge hat das dkfz auch ins Internet gestellt, so dass sich jeder bereits im Vorfeld der Vorsorgeuntersuchung informieren kann. Die Darmspiegelung darf nur von Ärzten bestimmter Fachrichtungen durchgeführt werden, die zusätzlich eine entsprechende Qualifikation nachgewiesen haben (Gastroenterologen).
Vorsorge nutzen
Jährlich erkranken rund 61.000 Frauen und Männer an Darmkrebs. Nach Angaben des dkfz ließen sich viele dieser Erkrankungen verhindern oder zumindest frühzeitig diagnostizieren, wenn mehr Menschen das Früherkennungsprogramm für Darmkrebs nutzen würden.
Dazu gehören zum einen der Stuhltest, der zu Hause selbst durchgeführt werden kann, und zum anderen vom 50. Lebensjahr an die Darmspiegelung. Mit dem neuen Einladungsverfahren wird jeder gesetzlich Versicherte im entsprechenden Alter an seine Chance zur Früherkennung erinnert.
Weitere Einladungen erfolgen jeweils im Alter von 55, 60 und 65 Jahren. Die Darmspiegelung ist die zuverlässigste Methode zur Früherkennung von Darmkrebs.
Weitere Informationen
Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz):
www.krebsinformationsdienst.de
Telefon: 0800 420 30 40
