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Vorsorgeuntersuchungen: Das Hautkrebs-Screening

Vorsorge-Guide 2019: Hautkrebs-Screening für Frauen und Männer. Hautkrebs kann am ganzen Körper entstehen, deswegen wird die gesamte Haut untersucht.

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Ein Dermatologin untersucht die Schulter einer Frau mit einer Lupe. Bild: IMAGO / emil umdorf

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Bad Homburg (kjs). Gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren haben alle zwei bzw. drei Jahre Anspruch auf Maßnahmen zur Früherkennung von Hautkrebs (Screening), die bei entsprechend qualifizierten Haus- und Hautärzten erfolgen. Häufig wird das Screening zusammen mit dem Gesundheits-Check-up durchgeführt. In diesem Fall gilt der 3-Jahres-Rhythmus. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen.

Ziel: Hautkrebs frühzeitig erkennen

Ziel der Früherkennungsuntersuchung ist die frühzeitige Entdeckung des Hautkrebses. Es gibt den weißen Hautkrebs (Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom) und den schwarzen Hautkrebs (maligne Melanom), der der gefährlichste ist.

Ein Screening soll Vorstufen, Frühstadien und Risikofaktoren einer Erkrankung feststellen. Der Hautkrebs kann am ganzen Körper entstehen und nicht nur an Stellen, die besonders der Sonne ausgesetzt sind. Deswegen wird beim Screening die gesamte Haut gründlich untersucht.

Über regelmäßige Selbstuntersuchungen der Haut – am besten bei Tageslicht – kann jeder frühzeitig entdecken, ob Hautveränderungen aufgetreten oder vorhandene Leberflecken gewachsen sind. Dabei sollten auch die Arme und Beine sowie die Zwischenräume zwischen den Fingern und Fußzehen sowie die Fußsohlen nachgeschaut werden.

Pigmentmale, auch Muttermale oder Leberflecke genannt, sind meistens harmlos. Sie können von Geburt an bestehen oder sich im Lauf des Lebens entwickeln.

Die ABCDE-Regel bei der Selbstuntersuchung

Hilfreich bei der Selbstuntersuchung zur Erkennung eines Melanoms ist die ABCDE-Regel:

A = Asymmetrie: Ein Melanom hat typischerweise unregelmäßige Formen.

B = Begrenzung: Die Grenzen am Rand eines Melanoms sind unscharf, verwaschen oder unregelmäßig.

C = Colour/Colorit (Färbung): Es ist nicht einheitlich gefärbt oder verändert seine Farbe (heller oder dunkler).

D = Durchmesser/Dynamik: Hat es mehr als 5 mm Durchmesser, sollte es kontrolliert werden.

E = Erhabenheit/Entwicklung: Das Hautmal ist neu und in kurzer Zeit auf sonst flachem Grund entstanden.

So läuft die Untersuchung beim Arzt ab

Im Rahmen der Früherkennungsuntersuchung der Haut fragt der Arzt nach möglichen Vorerkrankungen (Anamnese). Anschließend untersucht er die gesamte Körperoberfläche nach sichtbaren Hautveränderungen ab, auch den behaarten Kopf sowie alle Hautfalten und Schleimhäute.

Hat man selbst auffällige Veränderungen bemerkt, oder weiß man, dass ein Muttermal oder ein Pigmentfleck an sehr ungewöhnlicher Stelle sitzt, dann sollte man den Arzt darauf aufmerksam machen.

Weitere Informationen

Einen vollständigen Überblick zum Thema Vorsorgeuntersuchungen 2019 finden Sie in unserem Artikel „Ihr Vorsorge-Guide 2019“


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