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Vorsorgeuntersuchungen: Krebsfrüherkennung für Frauen

Vorsorge-Guide 2019: Früherkennung von Krebserkrankungen für Frauen. Gesetzliche Krankenkassen bieten kostenlose Untersuchungen beim Gynäkologen an.

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Ärztin im Gespräch mit Patientin. Bild: IMAGO / emil umdorf

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Bad Homburg (kjs). Ziel der Früherkennungsuntersuchungen für Frauen beim Gynäkologen ist, dass mögliche Krebserkrankungen bereits im Frühstadium erkannt und behandelt werden. Dann bestehen meist gute Heilungsaussichten. Diese Untersuchungen sind für Frauen mit erblicher Vorbelastung besonders wichtig. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten deshalb ein umfangreiches Früherkennungsprogramm an. Die Teilnahme hieran ist in Deutschland kostenfrei.

Einmal jährlich ab dem 20. Lebensjahr

Ab dem 20. Lebensjahr können gesetzlich krankenversicherte Frauen einmal jährlich die Früherkennungsuntersuchungen beim Frauenarzt in Anspruch nehmen. Eingangs erkundigt sich der Arzt im Gespräch (Anamnese) nach möglichen Beschwerden und Risikofaktoren.

Welche Untersuchungen werden wofür vorgenommen?

Der Arzt tastet von außen über die Bauchdecke die inneren Organe – vor allem den Gebärmutterkörper – und von innen mit Hilfe eines Spiegels über die Scheide den Gebärmutterhals auf mögliche Veränderungen oder Erkrankungen ab.

Mit einem Wattestäbchen entnimmt er Scheidensekret, das mikroskopisch auf Infektionszeichen untersucht wird. Außerdem führt der Arzt einen Abstrich vom Gebärmutterhals durch. Die so gewonnenen Zellen werden im Labor untersucht und begutachtet. Mit diesem Pap-Test (die Bezeichnung geht auf den Frauenarzt Papanicolaou zurück) lassen sich auffällig veränderte Schleimhautzellen finden. Veränderung bedeutet in diesem Fall jedoch nicht gleich Krebs. Häufig sind die Schleimhautzellen aufgrund von Entzündungen verändert.

Die Laboruntersuchung dauert einige Tage. Bei einem auffälligen Befund wird die Patientin umgehend benachrichtigt und zu einer erneuten Untersuchung eingeladen.

Weitere Informationen

Einen vollständigen Überblick zum Thema Vorsorgeuntersuchungen 2019 finden Sie in unserem Artikel „Ihr Vorsorge-Guide 2019“.


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