Ihre-Vorsorge Logo

Weniger gesetzliche Krankenkassen

Fusion führt dazu, dass sich Anzahl der gesetzlichen Krankenversicherer weiter verringert.

Artikel vorlesen

Autor / Quelle

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Eine Gesundheitskarte mit Bild steckt in einer Computertastatur. photothek © Ute Grabowsky

© Nicht definiert

Bad Homburg (kjs/ams). Mit Jahresbeginn ist die Anzahl der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland auf 109 Krankenkassen gesunken. Das ist eine weniger als 2018. Grund dafür ist, dass die Metzinger Betriebskrankenkasse (BKK) und die mhplus BKK zum 1. Januar 2019 zur mhplus BKK fusioniert haben.

Mit 85 BKKs stellen die Betriebskrankenkassen den weitaus größten Teil aller gesetzlichen Krankenkassen. 27 davon sind betriebsbezogen, das heißt, nur für Beschäftigte des jeweiligen Unternehmens offen.

Das AOK-System besteht aus elf AOKs, jeweils sechs Ersatzkassen (EK) und Innungskrankenkassen (IKK) sowie die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See als Träger der Krankenversicherung und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) als Krankenversicherung der Landwirte.

Anzahl stetig rückläufig

Im vereinigten Deutschland erreichte nach der Statistik des Bundesgesundheitsministeriums die Anzahl der Krankenkassen im Jahr 1992 mit 1.223 Krankenkassen den höchsten Stand. Seitdem ist sie kontinuierlich zurückgegangen, allein in den ersten zehn Jahren um knapp 71 Prozent.

Zu Beginn des Jahres 2002 gab es nur noch 355 Krankenkassen. Bereits Ende 2005 hatte die damalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) 30 bis 50 Krankenkassen in Deutschland für ausreichend gehalten.

Fusionen Hauptgrund

Hauptgrund für den Rückgang der Anzahl der Krankenkassen waren vor allem zahlreiche Fusionen bei den AOKs und BKKs. Gab es 1992 noch 276 AOKs, waren es 2002 nur noch 17 (minus 94 Prozent). Die Zahl der Betriebskrankenkassen sank im gleichen Zeitraum von 741 auf 287 (minus 61 Prozent).

Der aktuell höchste Zusatzbeitrag einer Krankenkasse beträgt 1,7 Prozent bei der Viactiv BKK, der niedrigste 0,2 Prozent bei der BKK Würth, die allerdings nur für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geöffnet ist. Die Landwirtschaftliche Krankenversicherung erhebt keinen Zusatzbeitrag.


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Buntes Herbstlaub ist schön anzusehen. Liegt es aber nass auf dem Gehweg, wird's gefährlich rutschig. Warum Ältere besonders gefährdet sind – und was sie tun können, um sich Stürze zu ersparen.

Time
3 Minuten

Wie lange braucht man Sonne, um genug Vitamin D zu speichern? Was sollte man essen, und wann sind Extra-Präparate sinnvoll, auch für die Stimmung? Antworten darauf – und wo man aufpassen sollte.

Time
3 Minuten

Hitzewallungen und Nachtschweiß sind lästige Menopause-Begleiter. Viele frei verkäufliche Mittel versprechen mehr Balance. Was sinnvoll sein kann – und was sich Frauen laut „Öko-Test“ sparen können.

Time
2 Minuten

Die Rentenversicherung übernimmt die Kosten einer bewilligten Kinderreha. Eltern können unter bestimmten Voraussetzungen mitkommen.

Time
3 Minuten

Um zu mehr Transplantationen zu kommen, wird schon lange über eine Änderung der Organspende-Regeln diskutiert. Im Parlament wird es nun konkret.

Time
2 Minuten

Ein Forscher-Team hat Studien mit weltweit über 80.000 Menschen ausgewertet, die Familienmitglieder pflegen. Eine Erkenntnis: Unterstützung wird zwar gebraucht – aber oft nicht in Anspruch genommen.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026