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Werbeverbot für E-Zigaretten

Um Kinder nicht durch Werbung zum Rauchen zu verführen, fordern Krankenkassen ein umfassendes Werbeverbot für Tabak und Co.

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Ein Mann raucht eine E-Zigarette. Bildnachweis: Stocksy © Mauro Grigollo

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Hamburg/Kiel (dpa/lno). Die Krankenkasse DAK Gesundheit fordert ein umfassendes Werbeverbot für alle Rauch-Produkte. "Kinder und Jugendliche werden durch Werbung zum Rauchen verführt. Deshalb muss die Politik nun endlich ein umfassendes Werbeverbot für Tabak, Zigaretten und auch für E-Zigaretten durchsetzen", sagte Vorstandschef Andreas Storm. Storm weist auf eine repräsentative Studie hin, wonach Kinder und Jugendliche, die Werbung für E-Zigaretten sehen, verstärkt auch herkömmliche Zigaretten und Shishas rauchen.

Werbung wirkt sich auch auf den Konsum von herkömmlichen Zigaretten und Shishas aus

In den Präventionsradar der DAK Gesundheit und des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) sind die Angaben von mehr als 6.900 Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren aus sechs Bundesländern eingeflossen. Der Kontakt mit Werbung für E-Zigaretten erhöht demnach die Wahrscheinlichkeit, diese zu probieren, um 142 Prozent. Ähnlich hoch wirkt sich die Werbung der Studie zufolge auf den Konsum von herkömmlichen Zigaretten und Shishas aus.


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