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Wirklich gesünder? Chips aus Linsen und Kichererbsen im Test

Knabbersnacks aus Hülsenfrüchten gelten als gesündere Alternative zu Kartoffelchips – zu Recht? Die Stiftung Warentest hat acht Produkte getestet.

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Linsenchips (Bild: Imago/Shotshop)

© Nicht definiert

Berlin (dpa/tmn). Chips aus Linsen oder Kichererbsen sollen weniger Fett enthalten als Kartoffelchips – und damit viel gesünder sein. Was ist da dran?

Eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt, dass Chips aus Hülsenfrüchten sehr unterschiedlich aussehen und abschneiden. Nur zwei Produkte in der Untersuchung bekamen die Note gut, berichtet test.de. Vier der acht Produkte erhielten die Note befriedigend und zwei Produkte ausreichend.

Die Testsieger liegen preislich im Mittelfeld

Die beiden Testsieger sind Produkte aus Kichererbsen: Chips von Lorenz mit Paprika-Geschmack sowie Chips von dmBio mit Meersalz. Mit 2,11 Euro bzw. 2,33 Euro pro 100 Gramm liegen die zwei Produkte preislich im Mittelfeld.

Bei den Produkten aus Hülsenfrüchten gab es wenig Auffälligkeiten im Bereich der Schadstoffe – anders als häufig bei Kartoffelchips-Untersuchungen. Nur ein Produkt erhielt für diesen Teilaspekt die Bewertung ausreichend.

Weniger Fett, mehr Salz

Chips aus Hülsenfrüchten enthalten test.de zufolge meist auch deutlich weniger Fett als Kartoffelchips. Ein Grund dafür ist ihre Herstellung: Einige der Produkte werden nicht frittiert, sondern poppen unter Hitze und Druck auf.

Im Schnitt steckt in ihnen rund 50 Prozent weniger Fett als in Kartoffelchips. Der Vergleich zeigt aber auch: Die Kalorienersparnis ist mit durchschnittlich rund 15 Prozent gar nicht so groß. Und Chips aus Hülsenfrüchten enthalten oft mehr Salz als die Kartoffel-Variante.

Fazit der Experten: Insgesamt sind Linsen- oder Kichererbsenchips also gesünder als Kartoffelchips. Sie bleiben aber ein Genussmittel, das man nur in Maßen wegknuspern sollte.

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