Jedes vierte Schulkind in Deutschland zeigt psychische Auffälligkeiten. Das berichtet der aktuelle Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit, für den die Krankenkasse Abrechnungsdaten von rund 800.000 minderjährigen DAK-Versicherten aus den Jahren 2016 und 2017 ausgewertet hat. Fast acht Prozent der depressiven Kinder zwischen zehn und 17 Jahren werden deshalb in akutpsychiatrischen Krankenhäusern behandelt. Im Schnitt bleiben sie 39 Tage – doch wenn sie entlassen werden, fehlt oft die ambulante Nachsorge. Mit der Folge, dass fast jedes vierte dieser Kinder innerhalb von zwei Jahren erneut in die Klinik muss. DAK-Vorstandschef Andreas Storm findet diese Quote alarmierend und spricht von „offenkundigen Versorgungslücken“.
Von daher macht es absolut Sinn, bei körperlichen chronischen Krankheiten eine entsprechende Reha für Kinder oder Jugendliche zu beantragen, damit sie besser mit ihrer Erkrankung leben können, in der Schule nicht zurückfallen und später gut zurecht kommen.
Rehas gibt es für zum Beispiel für Allergien, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Krankheiten des Bewegungsapparates, Erkrankungen der Leber und des Verdauungssystems, Nieren- und Harnwegskrankheiten, Herz- und Kreislauf-Krankheiten, Neurologische Krankheiten und Krebserkrankungen.
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