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Etwas weniger Ruheständler erhalten Rente im Ausland

Zahl der Überweisungen in andere Länder sank 2020 gegenüber dem Vorjahr auf knapp 1,74 Millionen. Bezieher sind vor allem Ex-Gastarbeiter.

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Aktive Senioren fahren Fahrrad. Bild: IMAGO / Westend61

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Bad Homburg (sth). Knapp 1,74 Millionen Rentnerinnen und Rentner lassen sich ihre in Deutschland erworbenen Rentenansprüche ins Ausland überweisen. Das geht aus aktuellen Daten der Deutschen Rentenversicherung hervor, die ihre-vorsorge.de vorliegen. Demnach erhielten im Jahr 2020 rund 1,49 Millionen Ausländer und knapp 248.000 Deutsche ihre Rente jenseits der deutschen Grenzen. Das sind etwas weniger Auslands-Rentenzahlungen als im Vorjahr. Im Jahr 2000 wurden erst rund 1,21 Millionen Renten ins Ausland gezahlt. Mehr als 63.000 Renten flossen den Angaben zufolge 2020 erstmals in ein anderes Land. 

Der Anstieg bei den gesamten Auslands-Rentenzahlungen beruht zum großen Teil darauf, dass ehemalige Gastarbeiter aus Italien, Spanien, Griechenland, dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei im Rentenalter in ihr Heimatland zurückkehrten. Knapp 86 Prozent aller Auslandsrenten gingen an ausländische Staatsangehörige, die hierzulande Rentenansprüche erworben haben. Mit rund 363.000 Renten gingen die meisten nach Italien, gefolgt von Spanien mit rund 193.000 und Österreich mit rund 96.000 Zahlungen. Viele Senioren haben Anspruch auf mehrere Rentenarten, etwa eine Alters- und eine Hinterbliebenenrente.

Fast 14 Prozent der Auslandsrenten werden an Deutsche gezahlt, die einen Wohnsitz im Ausland haben oder sich dauerhaft dort aufhalten. Hier hat Österreich den höchsten Anteil mit mehr als 27.000 Renten, dicht gefolgt von der Schweiz mit knapp 27.000 und den USA mit etwa 23.000.

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