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EU will Ländern im Umgang mit alternder Bevölkerung helfen

Diskussionspapier soll öffentliche Debatte über das Altern der EU-Bevölkerung anstoßen. Ergebnisse könnten in zwölf Wochen vorliegen.

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Kreis von Fahnenmasten mit europäischen Flaggen. Bild: IMAGO / YAY Images / fifg

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Brüssel (dpa). Die EU-Kommission will die EU-Länder im Umgang mit einer zunehmend alternden Bevölkerung unterstützen. Mit einem am Mittwoch vorgestellten Diskussionspapier soll eine öffentliche Debatte über das Altern der EU-Bevölkerung angestoßen werden, an deren Ende verbindliche Vorgaben stehen könnten. Ergebnisse könnten in rund zwölf Wochen vorliegen. Diskutiert werden soll zum Beispiel, wie Bürger länger arbeiten können und Möglichkeiten für bessere Gesundheits- und Pflegesysteme erörtert werden.

Das Papier betont unter anderem die Notwendigkeit, mehr Menschen in die Erwerbsbevölkerung einzugliedern, und geht auf die Auswirkungen des Alterns in der Berufslaufbahn ein. "Wir empfehlen nichts", sagte Kommissionsvize Dubravka Suica auf die Frage, ob die EU-Kommission anrate, das Rentenalter anzuheben. Zahlen und Fakten zeigten, "dass wir länger leben und länger arbeiten müssen". Die Regierungen der EU-Länder müssten am Ende über konkrete Maßnahmen entscheiden. Die EU wolle den Regionen aber dabei helfen, Trends zu erkennen und passgenaue Antworten zu entwickeln.

Ein längeres und gesünderes Leben zeige den Erfolg der sozialen Marktwirtschaft, sagte Suica. Sie bringe aber auch neue Herausforderungen mit sich und eröffne Chancen, über die nachgedacht werden müsse. Aus einem im Juni 2020 von der Kommission verabschiedeten Bericht über die Auswirkungen des demografischen Wandels geht hervor, dass die Lebenserwartung bei der Geburt sowohl bei Männern als auch bei Frauen in der EU in den vergangenen 50 Jahren um etwa zehn Jahre gestiegen ist.

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