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Minijob-Löhne wachsen stärker als Regelverdienste

Verdienste von 450-Euro-Jobbern stiegen seit 2012 im Schnitt um 16,6 Prozent, Löhne anderer Beschäftigter um 11,2 Prozent.

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Kellnerin in einem Restaurant. Bild: IMAGO / Westend61

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Bochum/Essen (kbs/sth). Die Verdienste von Minijobbern in Deutschland sind in den vergangenen Jahren stärker gewachsen als die Einkünfte von anderen Beschäftigten. Wie die Minijob-Zentrale bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) jetzt mitteilte, stiegen die Einkommen von 450-Euro-Jobbern seit 2012 im Schnitt um 44 Euro bzw. 16,6 Prozent. Dagegen legten die Arbeitnehmer-Bruttoverdienste in diesem Zeitraum generell um 11,2 Prozent zu. Durchschnittlich verdienten Minijobber demnach im Jahr 2017 rund 309 Euro pro Monat, fünf Jahre zuvor waren es noch 265 Euro.

33,3 Prozent aller Minijobber im gewerblichen Bereich nutzten gemäß einer aktuellen Untersuchung im vergangenen Jahr die Verdienstobergrenze von Minijobs aus und erzielten ein Monatseinkommen zwischen 400 und 450 Euro. Von den insgesamt rund 11,8 Millionen für 2017 bei der Minijob-Zentrale eingegangenen Meldungen der Arbeitgeber sind dies mehr als 3,9 Millionen. "Bei einer Erhöhung des Mindestlohnes ist es für diesen Personenkreis nicht unbedingt möglich, die Beschäftigung weiterhin als Minijob auszuüben und zeitgleich mehr zu verdienen", heißt es in einer Mitteilung der KBS.

Mehr zum Thema:

https://blog.minijob-zentrale.de

Link zu weiteren Informationen der KBS über die Entwicklung bei den Minijob-Verdiensten

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