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Mittelstand fordert dynamische Minijob-Verdienstgrenze

Zwei Wirtschaftsverbände verlangen eine Anhebung der Lohnobergrenze für geringfügig Beschäftigte von 450 auf zunächst 530 Euro.

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Frau mit Gummihandschuhen putzt Waschbecken im Bad. Bild: IMAGO / Jochen Tack

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Berlin (ots/sth). Der Mittelstand.BVMW fordert gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) die Anhebung der Verdienstgrenze für Minijobs von 450 Euro auf 530 Euro sowie deren Dynamisierung. Die Anpassung der Gehaltsobergrenze für geringfügig Beschäftigte sollte sich nach Vorstellung der Wirtschaftsverbände an der Lohnentwicklung orientieren. Durch den steigenden Mindestlohn und die feste Lohnobergrenze von 450 Euro stünden betroffene Beschäftigte "in immer geringerem zeitlichem Umfang zur Verfügung, um nicht über die Grenze zu kommen", so die Mittelständler.

Dies habe zur Folge, "dass sich die Anstellung von Mitarbeitern im Minijob für Mittelständler kaum noch lohnt", kritisieren die Verbände. Die Arbeitenden könnten damit nicht vom steigenden Mindestlohn profitieren, da dessen Erhöhung nur einer Verkürzung ihrer Arbeitszeit gleichkomme. Wenn Arbeits- und Einsatzpläne aufgrund der starren Verdienstgrenzen laufend angepasst werden müssten, sei dies eine "unhaltbare Situation, da sich der Minijob als ein erfolgreiches Modell zum Hinzuverdienst für Schüler, Studierende und Rentner und für den flexiblen Einsatz von Mitarbeitenden für Arbeitgeber bewährt hat", verteidigen die Unternehmer ihren Vorstoß.

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