Berlin/Bad Homburg (sth). Die rund 21 Milllionen Rentnerinnen und Rentner können sich freuen: Die Renten steigen in diesem Jahr erneut deutlich – in den alten Bundesländern um 3,22 Prozent, in den neuen Ländern um 3,37 Prozent. Doch wie kommt die Rentenanpassung 2018 genau zustande? Vereinfacht gesagt aufgrund der Lohnsteigerung bei den Beschäftigten in West- und Ostdeutschland, jedoch beeinflusst durch
- den sogenannten Entgeltfaktor, der die Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter um die beitragspflichtigen Verdienste bereinigt,
- die Entwicklung des Rentenbeitragssatzes und
- die Entwicklung des Zahlenverhältnisses zwischen Erwerbstätigen und Rentnern.
Ab Juli 2018 beträgt der aktuelle Rentenwert (Ost) damit 95,8 Prozent des Rentenwerts West. Auch wenn damit die deutsche Renteneinheit noch nicht erreicht ist: Sie rückt erneut ein Stück näher. Laut dem im vergangenen Jahr verabschiedeten Rentenüberleitungs-Abschlussgesetz soll der aktuelle Rentenwert (Ost) nach weiteren sechs Schritten über jeweils 0,7 Prozentpunkte 2024 endlich das West-Niveau erreichen.
Link zur fachlichen Erläuterung der Rentenanpassung 2018 durch den Berliner Rentenexperten Johannes Steffen
https://www.ihre-vorsorge.de/magazin/lesen/wieder-ein-rentenplus-renten-steigen-2018-um-34-prozent.html
Interview mit unserem Sozialexperten Rolf Winkel zum Thema
