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Renten-Plus 2018: Warum? Wie hoch?

Was Gehälter, Beitragssatz und Faktoren für die Rentenanpassung zum 1. Juli bedeuten.

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Hand tippt auf Taschenrechner. Bild: IMAGO / Panthermedia / Leung Cho Pan

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Berlin/Bad Homburg (sth). Die rund 21 Milllionen Rentnerinnen und Rentner können sich freuen: Die Renten steigen in diesem Jahr erneut deutlich – in den alten Bundesländern um 3,22 Prozent, in den neuen Ländern um 3,37 Prozent. Doch wie kommt die Rentenanpassung 2018 genau zustande? Vereinfacht gesagt aufgrund der Lohnsteigerung bei den Beschäftigten in West- und Ostdeutschland, jedoch beeinflusst durch

  • den sogenannten Entgeltfaktor, der die Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter um die beitragspflichtigen Verdienste bereinigt,
  • die Entwicklung des Rentenbeitragssatzes und
  • die Entwicklung des Zahlenverhältnisses zwischen Erwerbstätigen und Rentnern.
Für detailinteressierte Arbeitnehmer und Rentner hat der Berliner Rentenexperte Johannes Steffen zusammengestellt, wie sich die Rentenanpassung in diesem Jahr genau errechnet (siehe Link unten). Das Fazit seiner Berechnungen stimmt - wen wundert's? - mit den Werten des Bundessozialministeriums überein: Der aktuelle Rentenwert, der die monatliche Rente nach einem Jahr Beitragszahlung auf Basis des Durchschnittsverdiensts beziffert, beträgt in den alten Ländern ab dem 1. Juli 32,03 Euro, in den neuen Ländern der aktuelle Rentenwert (Ost) 30,69 Euro.

Ab Juli 2018 beträgt der aktuelle Rentenwert (Ost) damit 95,8 Prozent des Rentenwerts West. Auch wenn damit die deutsche Renteneinheit noch nicht erreicht ist: Sie rückt erneut ein Stück näher. Laut dem im vergangenen Jahr verabschiedeten Rentenüberleitungs-Abschlussgesetz soll der aktuelle Rentenwert (Ost) nach weiteren sechs Schritten über jeweils 0,7 Prozentpunkte 2024 endlich das West-Niveau erreichen.

Mehr zum Thema:

http://portal-sozialpolitik.de

Link zur fachlichen Erläuterung der Rentenanpassung 2018 durch den Berliner Rentenexperten Johannes Steffen

https://www.ihre-vorsorge.de/magazin/lesen/wieder-ein-rentenplus-renten-steigen-2018-um-34-prozent.html

Interview mit unserem Sozialexperten Rolf Winkel zum Thema

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