Ihre-Vorsorge Logo

Rentenerhöhung 2025 kostet ab 2026 mehr als 15 Milliarden Euro jährlich

Bundessozialministerium legt Rentenwertbestimmungsverordnung für die Zeit ab der Jahresmitte vor. Rentenniveau liegt 2025 erneut bei 48,00 Prozent.

Artikel vorlesen

Tags

Autor / Quelle

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Haufen von Euro-Geldscheinen. Bild: IMAGO / Zoonar

© Nicht definiert

Berlin (sth). Die Erhöhung der gesetzlichen Renten ab dem 1. Juli um bundesweit einheitlich 3,74 Prozent wird die Rentenversicherung ab 2026 jährlich mehr als 15,1 Milliarden Euro kosten. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Entwurf des Bundesarbeitsministeriums für die Rentenwertbestimmungsverordnung 2025 hervor. Demnach ergeben sich durch die diesjährige Rentenanpassung für die 16 gesetzlichen Rentenkassen bereits in der zweiten Hälfte 2025 Mehrkosten von knapp 7,6 Milliarden Euro. 

Von den Gesamtmehrkosten durch die Rentenanpassung von etwas mehr als 7,8 Milliarden Euro, die zwischen Juli und Dezember erwartet werden, entfallen „rund 117 Millionen Euro auf steuerfinanzierte Erstattungen für überführte Ansprüche aus Zusatz- und Sonderversorgungssystemen der ehemaligen DDR“, heißt es in dem Entwurf. Zudem würden von den Zusatzkosten „im Jahr 2025 rund 280 Millionen Euro und ab dem Jahr 2026 jährlich rund 559 Millionen Euro vom Bund getragen“.

Der „aktuelle Rentenwert“, der den monatlichen Rentenanspruch eines durchschnittlich verdienenden Beschäftigten (2025: rund 50.500 Euro Jahresverdienst) nach einem Jahr Zahlung von Rentenbeiträgen angibt, steigt zum 1. Juli bundesweit von bisher 39,32 Euro auf 40,79 Euro. Das Rentenniveau, das für den Musterfall eines Beschäftigten mit 45 Beitragsjahren und immer durchschnittlichem Verdienst errechnet wird, beträgt laut der Verordnung in diesem Jahr erneut 48,00 Prozent.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
3 Minuten

Krempelt die Koalition die Rente wie angekündigt um – trotz aller Widerstände auch in den Reihen von CDU und SPD? Schwarz und Rot bemühen sich, die Reihen zu schließen.

Time
1 Minuten

Die Deutsche Rentenversicherung bietet kostenlose Onlinevorträge zu unterschiedlichen Themen an – auch zur Frage, welche Leistungen Hinterbliebene erhalten können.

Time
2 Minuten

Ab Januar 2027 gilt das neue GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Es wird auch als Krankenkassen-Reform bezeichnet. Was sich für Menschen ändert, die arbeiten und Altersrente in Teilrente beziehen.

Time
2 Minuten

Das Ende der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren ist ein Zankapfel der geplanten Rentenreform. Thorsten Frei wendet sich gegen SPD-Vorstellungen, wie lang die Übergangsfrist sein soll.

Time
2 Minuten

Setzt die Koalition die Rentenreform um oder überlegt es sie sich bei der populären „Rente mit 63“ noch einmal anders? Die Sozialministerin will die Reform – und macht ein Versprechen.

Time
2 Minuten

Der Kanzler macht auch nach der CDU-Schlappe in Sachsen-Anhalt klar, dass große Gesetzesvorhaben weitergehen sollen. Bei der Rente signalisiert er Gesprächsbereitschaft über eine heikle Frage.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026