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Rentenreform soll Priorität haben – Merz: Paradigmenwechsel

Die Rentenzahlungen verschlingen immer größere Teile des Bundeshaushaltes. Nun macht das Kanzleramt Dampf für eine Reform.

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Zwei Rentner sitzen auf einer Parkbank und spielen Schach. Bild: IMAGO / Westend61 / imago stock&people

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Berlin (dpa). Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine grundlegende Reform der Altersversorgung angekündigt. „Die gesetzliche Rentenversicherung wird bleiben", sagte er beim Neujahrsempfang der Deutschen Börse am Montagabend in Frankfurt. „Aber sie wird eben nur ein Baustein eines neuen Gesamtversorgungsniveaus werden, in dem die private Altersvorsorge und die betriebliche Altersversorgung eine wesentlich größere Rolle spielen werden als bisher.“ Er fügte hinzu: „Dies ist ein Paradigmenwechsel in der deutschen Altersversorgungspolitik, in der deutschen Rentenpolitik.“

Sozialreform bis Ende des Jahres geplant

Bis die angestrebte fundamentale Umgestaltung Wirkung zeigt, wir des aber wohl noch längere Zeit dauern. „Bis zum Ende des Jahres werden wir die ersten großen Sozialreformen umgesetzt haben, und die Rente haben wir dabei priorisiert“, sagte Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) dem „Tagesspiegel“. Bis Dezember werde aber nicht alles fertig werden. Anstehende Reformen werde man sicher aufteilen in sehr schnell umsetzbare Vorschläge und andere, die einen etwas längeren Vorlauf benötigen. 

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