Ihre-Vorsorge Logo

Rentenversicherung sagt steigende Bezüge voraus

Zum 1. Juli 2020 sollen die Renten laut Deutscher Rentenversicherung um rund drei Prozent steigen, in Ostdeutschland sogar noch stärker.

Artikel vorlesen

Tags

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Rentnerpaar lächelnd in Abenddämmerung draußen. Bild: IMAGO / Westend61

© Nicht definiert

Berlin (dpa). Die Rentner können auf deutlich steigende Bezüge im kommenden Jahr hoffen. Die Deutsche Rentenversicherung bestätigte entsprechende Annahmen am Mittwoch bei einer Veranstaltung in Würzburg. Im Westen dürften die Renten nach jetzigen Planungsgrößen am 1. Juli 2020 um rund 3 Prozent steigen und in Ostdeutschland noch einmal um rund 0,7 bis 0,8 Punkte stärker, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung, Alexander Gunkel.

Genaue Höhe wird im Frühjahr 2020 festgelegt

„Das ist durchaus wahrscheinlich“, sagte Gunkel. Zugleich mahnte er zur Vorsicht: Die Steigerung könne angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten auch geringer ausfallen. Endgültige Klarheit gebe es erst im Frühjahr.

Am Montag war ein Entwurf für den Rentenversicherungsbericht 2019 bekannt geworden, nach dem die Renten zum 1. Juli 2020 in Westdeutschland um 3,15 Prozent und in Ostdeutschland um 3,92 Prozent steigen dürften.

Grafik zur Entwicklung der Rentensteigerungen von 2003 bis 2020 in den alten und neuen Bundesländern.
Grafik zur Entwicklung der Rentensteigerungen bis 2020 in den alten und neuen Bundesländern

Finanzierung der Grundrente durch Finanztransaktionssteuer unsicher

Gunkel mahnte die Koalition, bei der geplanten Grundrente unbedingt an der vorgesehenen Finanzierung aus Steuermitteln festzuhalten. Zugleich äußerte er „aus Erfahrung“ Zweifel daran, dass dies auch so kommt. Er wies darauf hin, dass die Koalition den Großteil der veranschlagten Kosten bis zu 1,5 Milliarden Euro durch die noch nicht bestehende Finanztransaktionssteuer aufbringen will. Diese Besteuerung bestimmter Finanzgeschäfte soll im europäischen Rahmen kommen.

„Bislang gibt es auf europäischer Ebene keinen Konsens dazu. Insofern bestehen Zweifel, dass es zur Finanztransaktionssteuer rechtzeitig kommen wird“, erklärte Gunkel.


Weitere Artikel

Time
3 Minuten

Union und SPD streiten um Details bei der geplanten Rentenreform. Auch die Präsidentin des Sozialverbands und die Chefin der Rentenkommission beteiligen sich an der Debatte.

Time
1 Minuten

Bei einer Reha müssen Patientinnen und Patienten 10 Euro am Tag selbst tragen. Doch es gibt Ausnahmen und Grenzen.

Time
3 Minuten

Die Bundesregierung verteidigt die Anbindung der Rente an die Löhne im Vergleich zu Anpassungen auf Basis einer Preisindexierung.

Time
2 Minuten

Das rentenupdate der Deutschen Rentenversicherung Bund liefert Zahlen, Daten und Fakten zu aktuellen Themen rund um die Rente.

Time
3 Minuten

Krempelt die Koalition die Rente wie angekündigt um – trotz aller Widerstände auch in den Reihen von CDU und SPD? Schwarz und Rot bemühen sich, die Reihen zu schließen.

Time
1 Minuten

Die Deutsche Rentenversicherung bietet kostenlose Onlinevorträge zu unterschiedlichen Themen an – auch zur Frage, welche Leistungen Hinterbliebene erhalten können.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026