Karlsruhe (DRV). Immer häufiger werden Versicherte zur Zielscheibe von Trickbetrügern. Derzeit kommt es zu einer regelrechten Welle an Phishing-Mails, die vermeintlich von der Deutschen Rentenversicherung stammen. Unter dem Vorwand eines angeblichen neuen Datenschutzgesetzes sollen Versicherte für ein Internetportal personenbezogene Daten angeben.
Niemals persönliche Daten per Mail oder SMS
Grundsätzlich gilt: Die DRV fordert ihre Kundinnen und Kunden nie telefonisch, per E-Mail oder SMS dazu auf, persönliche Daten oder Zahlungsinformationen anzugeben. Dies geschieht immer auf dem schriftlichen Weg – per Post oder über „Mein Kundenportal“ der Deutschen Rentenversicherung. Mitarbeitende eines der 16 Rentenversicherungsträgers wenden sich nur in Ausnahmefällen telefonisch an ihre Versicherten. Das ist beispielsweise der Fall, wenn gerade einen Antrag auf Kontenklärung oder ein Rentenantrag gestellt und darin die Telefonnummer für eventuelle Rückfragen angegeben wurde.
Zur Sicherheit keine Links anklicken
Persönliche Daten – insbesondere die Bankverbindung – werden immer schriftlich angefordert. Um sich vor Internetkriminalität zu schützen, sollten Empfänger von Mails unbekannter Herkunft auch keine Links in E-Mails oder SMS anklicken.
Weitere Informationen enthält die DRV-Broschüre „Vorsicht Trickbetrug“, diese kann auf www.deutsche-rentenversicherung.de heruntergeladen werden. Dort finden Sie ebenfalls eine Themenseite Betrugsversuchen.
