Nürnberg (dpa/tmn). Für ein duales Studium gelten gesonderte Bewerbungsfristen. Darauf weist der Hochschulexperte Prof. Franz-Xaver Boos im Magazin „Abi“ (Ausgabe 4/2019) hin. In der Regel läuft die Bewerbung zunächst über den Ausbildungsbetrieb.
Dieser sucht sich seine Kandidaten oft schon ein Jahr vor Ausbildungsantritt aus. Studieninteressierte sollten deshalb schon eine Weile im Voraus einschlägige Portale mit Stellenanzeigen checken, wie etwa das der Bundesagentur für Arbeit.
Zuerst Ausbildungsplatz sichern, dann bei der Uni bewerben
Wer die Frist verpasst hat, sollte aber nicht den Kopf in den Sand stecken. Es kann sich lohnen, es im Einzelfall kurzfristig und initiativ zu versuchen. Betriebe können durchaus noch zu einem späteren Punkt einstellen.
Bei den meisten staatlichen Hochschulen sind Fristen allerdings streng einzuhalten. Die Bewerbung dort erfolgt meist erst nach der Zusage des Ausbildungsplatzes. Die Uni-Formalitäten sind unterschiedlich und sollten im Vorhinein recherchiert werden.
Prof. Franz-Xaver Boos ist wissenschaftliche Leiter des Portals „Hochschule dual“. Herausgeber des Magazins „Abi“ ist die Bundesagentur für Arbeit.
