Ihre-Vorsorge Logo

Durchschnittslohn von Minijobbern um fast neun Prozent gestiegen

Minijob-Zentrale: Geringfügig Beschäftigte in Unternehmen verdienten 2023 monatlich im Schnitt 30 Euro mehr als ein Jahr zuvor.

Artikel vorlesen

Autor / Quelle

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Fahrradkurier. Bild: IMAGO / YAY Images

© Nicht definiert

Bochum (kbs/sth). Mit dem dritten Quartalsbericht 2024 der Minijob-Zentrale liegen jetzt erstmals auch Zahlen zum Durchschnittsverdienst von Minijobberinnen und Minijobbern im Jahr 2023 vor. Im Vorjahr lag die Verdienstgrenze im Minijob noch bei 520 Euro monatlich (2024: bei 538 Euro). Eine Sonderauswertung zeigt, dass der durchschnittliche monatliche Verdienst von Minijobbern im Gewerbe 2023 bei 375,90 Euro lag - etwa 30 Euro oder 8,7 Prozent höher als im Vorjahr. In den vergangenen zehn Jahren erhöhte sich der Durchschnittsverdienst im Gewerbe damit den Angaben zufolge um fast 90 Euro. In Privathaushalten wuchs der Durchschnittsverdienst von Minijobbern im Vergleich zum Vorjahr um rund elf Euro auf 214,36 Euro. 

„Der Mindestlohn von aktuell 12,41 Euro gilt für Minijobberinnen und Minijobber genauso wie für alle anderen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Daher begrüßen wir, dass auch die Verdienstgrenze in Abhängigkeit zum Mindestlohn regelmäßig angepasst wird. Minijobberinnen und Minijobber profitieren davon“, so Rainer Wilhelm, der bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See der für die Minijob-Zentrale zuständige Geschäftsführer. Ab Januar 2025 steigt der Mindestlohn auf 12,82 Euro pro Stunde. Die Verdienstgrenze für Minijobs wird daher ebenfalls ab Januar 2025 von 538 Euro auf 556 Euro pro Monat angehoben. 

Insgesamt waren zum 30. September 2024 bei der Minijob-Zentrale laut Quartalsbericht etwa 6,94 Millionen Minijobberinnen und Minijobber gemeldet: knapp 6,7 Millionen im Gewerbe und etwa 247.000 in Privathaushalten.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Die meisten Pflegebedürftigen werden daheim betreut. Immer mehr pflegende Angehörige könnten künftig laut einer Prognose dem Arbeitsmarkt verloren gehen – vor allem Frauen.

Time
4 Minuten

Privatversicherte bekommen in der Regel schneller Termine beim Facharzt als gesetzlich Versicherte. Die Forderungen nach einer Gleichbehandlung werden stärker. Doch der Reformweg bleibt umstritten.

Time
4 Minuten

Ein Sturz oder ein Überforderungsmoment zu viel: Das sind typische Vorgeschichten, wenn Familien sich auf die Suche nach einem Pflegeheimplatz für einen Angehörigen machen. Worauf kommt es an?

Time
3 Minuten

Ein Rahmenvertrag kann für Freelancer das Risiko der Scheinselbstständigkeit erhöhen. Und das hat unter Umständen Folgen für beide Seiten.

Time
2 Minuten

Die deutsche Wirtschaft erlebt laut einer Ifo-Studie einen „verschärften Strukturwandel“. In der Industrie gehen viele Stellen verloren. Ein Befund alarmiert die Wirtschaftsforscher besonders.

Time
3 Minuten

Was passiert, wenn Millionen Babyboomer ihre Wohnungen oder Häuser verkaufen, vererben oder schlicht sterben? Löst das den Wohnungsmangel in Deutschland? Eine neue Studie zeigt Fakten.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026