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Firmeninsolvenzen sinken im August – aber mehr Betroffene

Trotz eines Rückgangs bei Insolvenzen im August steigt die Zahl betroffener Arbeitsplätze deutlich. Warum das IWH weiter mit mehr Pleiten rechnet.

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Scrabble-Spiel mit Buchstaben "Pleite" und Spielfiguren. Bild: IMAGO / Michael Weber

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Halle (dpa). Die Zahl der Insolvenzen ist in Deutschland im August leicht gesunken. Laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) gab es verglichen mit Juli einen Rückgang um zehn Prozent. Das Institut geht jedoch davon aus, dass Firmenpleiten in den kommenden Monaten wieder zunehmen werden. Allgemein blieben die Insolvenzen auf einem hohen Niveau. 

Im Vergleich zum August 2025 etwa habe es neun Prozent mehr Insolvenzen gegeben. Verglichen mit dem August-Durchschnitt in den Jahren 2016 bis 2019 liege die aktuelle Zahl sogar um 63 Prozent höher. „Nach den absoluten Höchstwerten der vergangenen Monate ist der Rückgang der Insolvenzzahlen im August eher eine Verschnaufpause als eine Entwarnung“, erläuterte der Leiter der IWH-Insolvenzforschung, Steffen Müller. Das IWH rechnet demnach in den kommenden Monaten wieder mit steigenden Insolvenzzahlen. 

Mehr Arbeitsplätze betroffen

Laut einer Hochrechnung des IWH waren im August außerdem mehr Arbeitsplätze von Firmenpleiten betroffen als in den Vormonaten. Insgesamt stieg die Zahl der betroffenen Beschäftigten um 33 Prozent im Vergleich zum Juli.


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