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IAB-Arbeitsmarktbarometer erstmals seit Monaten leicht gestiegen

Die Omikron-Welle scheint dem Arbeitsmarkt wenig anhaben zu können. Und noch etwas gibt Grund zu Optimismus.

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Nürnberg (dpa). Die Aussichten auf dem deutschen Arbeitsmarkt haben sich im Januar erstmals seit August vergangenen Jahres wieder verbessert. Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stieg im Januar um 0,6 Punkte auf 102,3 Punkte und liegt damit im positiven Bereich. Ein Wert von 100 würde eine neutrale Situation widerspiegeln, 90 gäbe extrem schlechte Erwartungen, 110 extrem gute Erwartungen wider.

Lieferengpässe lösen sich langsam auf

„Omikron wächst sich zur bislang höchsten Corona-Welle aus, aber der Arbeitsmarkt könnte ohne große Schrammen durchkommen“, sagte der Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen, Enzo Weber. Es bestehe die Hoffnung darauf, dass trotz vieler Infektionen zusätzliche Eindämmungsmaßnahmen nicht notwendig sein werden. Auch ein weiterer Faktor gibt Grund zu Optimismus. „Im Herbst war die Wirtschaft durch die Delta-Welle und Lieferengpässe belastet. Die Engpässe könnten sich aber langsam entschärfen“, sagte Weber.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer wurde 2008 geschaffen. Es beruht auf einer Umfrage bei allen deutschen Arbeitsagenturen. Abgefragt werden die Erwartungen für die bevorstehenden drei Monate hinsichtlich Beschäftigung und Arbeitslosigkeit.


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