Wiesbaden (dpa). Mit 795. 492 Neugeborenen wurden im vergangenen Jahr rund 22 000 Babys mehr geboren als 2020. Damit sei die zusammengefasste Geburtenziffer erstmals seit 2017 wieder gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit.
Waren im Jahr 2020 noch 1,53 Kindern je Frau geboren worden, betrug diese Geburtenziffer im vergangenen Jahr 1,58 Kinder je Frau. Zu diesem Anstieg dürfte die relativ stabile Lage auf dem Arbeitsmarkt in Verbindung mit der besonderen Situation während der Corona-Pandemie zum Zeitpunkt der Zeugung beigetragen haben, hieß es.
Berlin ist Schlusslicht
Vor allem in den westlichen Bundesländern stieg die Geburtenziffer. am stärksten in Baden-Württemberg mit einem Anstieg um fünf Prozent, gefolgt von Bayern und Hessen mit jeweils vier Prozent. In den ostdeutschen Bundesländern betrugen die Zuwächse der Geburtenziffer nur ein bis zwei Prozent, in Thüringen und Sachsen nahm sie sogar leicht ab. Die höchste Geburtenziffer wurde 2021 in Niedersachsen mit 1,66 Kindern je Frau gemessen. Am niedrigsten war sie in Berlin mit 1,39.
Beim erstgeborenen Kind der Frau betrug das durchschnittliche Alter der Mütter im vergangenen Jahr 30,5 Jahre, der Vater war durchschnittlich 33,3 Jahre alt. Unabhängig davon seien Mütter 2021 bei einer Geburt im Durchschnitt 31,8 Jahre alt gewesen – Väter 34,7
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