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Übergang in den Beruf für Schüler mit Behinderung

Integrationsfachdienste sollen den schwierigen Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt begleiten. Dabei wirken Arbeitsagentur und Landesregierung zusammen.

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Junger Mann im Rollstuhl. Bild: IMAGO / Westend61

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Mainz (dpa/lrs). Schüler mit einer Behinderung sollen in Rheinland-Pfalz eine möglichst gezielte Unterstützung beim Übergang ins Berufsleben erhalten. Dies ist das Ziel einer Vereinbarung, die Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Bildungsministerin Stefanie Hubig (beide SPD) und Heidrun Schulz von der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit in Mainz unterzeichnet haben.

Integrationsfachdienst seit 2009

Die Vereinbarung erneuert eine Übereinkunft von 2014, die im vergangenen Jahr ausgelaufen war. Dabei seien die bestehenden Angebote neu ausgerichtet und erweitert worden, teilte die Landesregierung mit.

Schon seit 2009 begleiten Mitarbeiter der Integrationsfachdienste Schüler beim Übergang an eine berufsbildende Schule oder in einen Betrieb. Die Zahl dieser Plätze wurde inzwischen auf jährlich 675 in ganz Rheinland-Pfalz erhöht. Die jungen Menschen sollen darin unterstützt werden, „ihre Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt rechtzeitig auszuloten und wahrzunehmen“.

Beschäftigungsquote von fünf Prozent nicht erfüllt

Der DGB-Landesvorsitzende Dietmar Muscheid begrüßte die gemeinsame Initiative, kritisierte aber, dass schwerbehinderte Menschen in Rheinland-Pfalz nur 4,1 Prozent aller Beschäftigten ausmachten. Damit bleibe das Bundesland deutlich unter der gesetzlich vorgeschriebenen Quote von fünf Prozent.

„Wir fordern deshalb eine deutliche Anhebung der gesetzlichen Abgabe für Betriebe, die die Beschäftigungsquote nicht erfüllen.“ Der DGB will, dass diese Abgabe verdoppelt werden soll – etwa bei einer Beschäftigungsquote von drei bis


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