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Weibliche Führungskräfte verdienen weniger

In Deutschland haben anteilig weniger Erwerbstätige eine Führungsposition inne als im EU-Schnitt. Bei der Bezahlung gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

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Zwei Frauen im Büro mit Tablet und Planzeichnung. Bild: IMAGO / Westend61 / zerocreatives

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Wiesbaden (dpa). Geschäftsführung, Bereichsleitung, Abteilungsleitung: 1,9 Millionen Erwerbstätige in Deutschland sind in einer Führungsposition. Im Jahr 2025 hatte jede 23. erwerbstätige Person hierzulande eine leitende Position inne, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Mit 4,4 Prozent an allen Erwerbstätigen war der Führungskräfte-Anteil etwas geringer als im EU-Schnitt, wo er bei 5,4 Prozent lag.

Zu den Führungspositionen zählen die Geschäftsführung kleiner Unternehmen, die Geschäftsführung oder Bereichsleitung großer Unternehmen sowie leitende Positionen im Verwaltungsdienst. Am höchsten war der Anteil von Beschäftigten in Führungspositionen in Deutschland im Gastgewerbe mit 11,5 Prozent. Das dürfte nach Einschätzung der Wiesbadener Statistiker daran liegen, dass es in der Branche viele kleine Betriebe gibt.

Im Mittel verdienten die in der Statistik berücksichtigten Führungskräfte im April 2025 brutto 7.024 Euro - ohne Sonderzahlungen. Dabei gab es in vergleichbaren Positionen deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Frauen verdienten als vollzeitbeschäftigte Führungskraft 5.806 Euro, Männer 7.451 Euro. Zum Vergleich: Der mittlere monatliche Verdienst aller Vollzeitbeschäftigten lag nach Angaben des Bundesamts bei 4.123 Euro brutto.

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