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Zahl der Arbeitslosen sinkt im Februar leicht

Auf dem Arbeitsmarkt ging es zuletzt weiter aufwärts. Die Ukraine-Krise könnte jedoch die Konjunktur ausbremsen.

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Arbeiter in einer Werkshalle für Automontage. Bild: IMAGO / Image Source

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Nürnberg (dpa/ba). Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar auf 2,428 Millionen gesunken. Das sind 34.000 weniger als im Vormonat und 476.000 weniger als im Februar 2021, wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte. Die Quote sank um 0,1 Punkte auf 5,3 Prozent. „Bis in den Februar hat der Arbeitsmarkt seinen Aufwärtstrend fortgesetzt“, sagte BA-Chef Detlef Scheele. „Allerdings ist in den aktuellen Indikatoren der Krieg in der Ukraine noch nicht abgebildet.“

Erwerbstätigkeit und Beschäftigung

Die Zahl der Erwerbstätigen ist im Januar 2022 gegenüber dem Vormonat um 80.000 gestiegen. Mit 45,07 Millionen Personen fällt sie im Vergleich zum Vorjahr um 636.000 höher aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm saisonbereinigt von November auf Dezember 2021 um 82.000 zu. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie im Dezember nach Hochrechnungen der BA um 603.000 auf 34,30 Millionen Beschäftigte gestiegen.

7,25 Millionen Personen waren im Dezember 2021 geringfügig entlohnt beschäftigt, 221.000 mehr als im Vorjahresmonat. Darunter waren 4,12 Millionen ausschließlich und 3,12 Millionen im Nebenjob geringfügig entlohnt beschäftigt. Das Plus gegenüber dem Vorjahr geht allein auf die im Nebenjob geringfügig entlohnt Beschäftigten zurück.

Stichtag für die Februar-Statistik war der 14. Februar. Volkswirte erwarten, dass der russische Angriff auf die Ukraine die sich erholende Konjunktur in Deutschland ausbremsen wird. Der Arbeitsmarkt könnte sich demnach aber weiter robust zeigen.

Weniger Kurzarbeit

Aktuelle Daten zur Kurzarbeit liegen bis zum 24. Februar vor. Danach registrierte die BA in dem Zeitraum 18.000 Anzeigen für 201.000 Menschen. Diese Zahlen werden sich nach Einschätzung der Behörde noch bis Monatsende erhöhen, dürften aber unter dem Niveau von Januar liegen, als es 29.000 Anzeigen für 327.000 Menschen gab.

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