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Fünf Tipps für Ihre Anlagestrategie

Aktien, Fonds, ETFs: Welche Geldanlage passt zu mir? Der Bankenverband gibt Tipps für den individuellen Vermögensaufbau.

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Männliche Spielfiguren im Anzug stehen auf Börsenpapieren mit Aktienkurven und den Schildern Risiko und Chance.

© Nicht definiert

Berlin (bv). Auch in Deutschland interessieren sich immer mehr, gerade jüngere Menschen für Aktien und Fonds. Dazu zählen aktiv gemangte Fonds und ETFs. ETFs (Exchange Traded Funds) bilden meist einen Aktienindex nach, zum Beispiel den Deutschen Aktienindex DAX. 

Doch welche Geldanlage passt zu Ihnen? Diese fünf Tipps helfen bei der Entscheidung

  • Überlegen Sie, wann Sie das Geld brauchen
    Möchten Sie in drei Jahren ein Auto kaufen oder sparen Sie für die Rente?
    Je länger Sie auf Ihr Geld verzichten können, desto eher kommen Aktien und Fonds infrage. Wer das Geld bald braucht, sollte vorsichtiger anlegen. Dann können beispielsweise Tagesgeld oder Festgeld mit Laufzeiten von einem oder zwei Jahren sinnvoll sein.
  • Wählen Sie nur so viel Risiko, wie zu Ihnen passt
    Aktien und Fonds bieten gute Ertragschancen. Die Kurse können aber auch zwischenzeitlich fallen.
    Fragen Sie sich daher: Bleibe ich ruhig, wenn mein Depot vorübergehend weniger wert ist? Wenn nicht, sollten Sie eher defensiv investieren.
  • Streuen Sie Ihr Geld
    Setzen Sie nicht alles auf eine einzelne Aktie. 
    Wer sein Geld bei der Aktienanlage auf verschiedene Unternehmen verteilt, senkt das Risiko. Fonds machen das besonders einfach, weil sie oft in viele verschiedene Unternehmen investieren.
  • Klein anfangen ist völlig in Ordnung
    Sie müssen kein Vermögen besitzen, um mit Aktien und Fonds zu starten. Viele beginnen zum Beispiel mit einem Sparplan auf einen aktiv gemanagten Fonds oder einen ETF und investieren regelmäßig einen festen Betrag. Das geht oft bereits ab 25 Euro im Monat oder sogar weniger. Häufig ist es wichtiger, dauerhaft dranzubleiben, als sofort große Summen anzulegen.

Daher: Denken Sie langfristig

An der Börse geht es nicht jeden Tag nach oben. Kursschwankungen gehören dazu.
Wer langfristig investiert und nicht bei jeder Schlagzeile nervös reagiert, fährt in der Regel besser als Anlegerinnen und Anleger, die ständig kaufen und verkaufen.

Mit regelmäßigen Sparplänen belohnen Sie Ihr Durchhaltevermögen

Bei niedrigen Kursen bekommen Sie für Ihren monatlichen Betrag mehr Anteile, bei hören Kursen entsprechend weniger. Sie steigen also immer wieder zu verschiedenen Zeitpunkten an der Börse ein. Das federt nicht nur Kursschwankungen ab, sondern verringert auch das Risiko eines ungünstigen Einstiegs. Dieser Effekt wird Cost Average Effect genannt.

Zum Schluss: Der Start ist wichtiger als Timing

Viele Menschen schieben ihre erste Anlageentscheidung lange vor sich her, weil sie auf den „richtigen Zeitpunkt“ warten. Doch den perfekten Zeitpunkt gibt es meist nicht. Wer sich mit seinen Zielen, seinem Anlagehorizont und seiner Risikobereitschaft beschäftigt, hat bereits die wichtigsten Voraussetzungen erfüllt. Also: einfach mal anfangen.

Wenn Sie noch unsicher sind, welche Anlagestrategie oder welche Anlageprodukte zu Ihren Zielen passen, kann eine Beratung bei Ihrer Bank helfen. Dort können Sie gemeinsam Ihre Ziele, Ihren Anlagehorizont und Ihre Risikobereitschaft besprechen und eine passende Anlagestrategie entwickeln.


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