Heidelberg/Mainz (dpa/tmn). Noch immer bekommen Frauen in vergleichbaren Positionen häufig nicht dasselbe Gehalt wie Männer. Das wirkt sich nicht nur auf die Gegenwart, sondern auch auf die Zukunft aus. Denn der Gehaltsunterschied sorgt dafür, dass Frauen einen geringeren Anspruch auf gesetzliche Rente sowie weniger Möglichkeiten haben, privat vorzusorgen.
Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact im Auftrag des Vergleichsportals Verivox zufolge sind Frauen deshalb auch pessimistischer, was ihre finanzielle Absicherung im Alter angeht. 56 Prozent der befragten Frauen empfinden diese demnach als schlecht oder sehr schlecht, während es bei den Männern nur 45 Prozent sind. Der größere Teil der Männer sieht sich fürs Alter gut oder sehr gut aufgestellt (48 Prozent). Bei den weiblichen Befragten lag der Anteil lediglich bei 36 Prozent. Das Meinungsforschungsinstitut hatte im November 2023 insgesamt 2.497 Personen online befragt, davon 33,8 Prozent Männer und 66,2 Prozent Frauen im Alter von 18 bis 79 Jahren.
Frauen, die herausfinden möchten, ob sie in Bezug auf ihre Altersvorsorge noch mehr tun können, können am 9. April 2024 ab 17 Uhr an einem kostenlosen Webseminar der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz teilnehmen. Dort geben die Verbraucherschützer spezielle Tipps, wie Frauen die finanziellen Weichen richtig stellen können und verschaffen einen Überblick über verschiedene Anlageprodukte. Die Anmeldung ist auf der Webseite der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz möglich.
