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Bafög-Erhöhung im nächsten Jahr im Gespräch

WG-Zimmer werden immer teurer und das Deutsche Studierendenwerk kritisiert schon lange, dass das Bafög die Kosten nicht decke. Union und SPD diskutieren über eine Anhebung.

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Studentin sitzt in einem Hörsaal und schreibt mit. Bild: IMAGO / Jochen Eckel

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Berlin (dpa). Union und SPD diskutieren in ihren Koalitionsverhandlungen über eine Bafög-Erhöhung im nächsten Jahr. Das geht aus einem in Berlin kursierenden Papier der Koalitionsarbeitsgruppe Bildung, Forschung und Innovation hervor. Erwogen wird demnach eine Anhebung der im Bafög enthaltenen Wohnkostenpauschale für Studierende, die nicht mehr bei den Eltern wohnen, von derzeit 380 auf 440 Euro im Monat zum Wintersemester 2026/2027. 

Ob und in welcher Form der Vorschlag in einen endgültigen Koalitionsvertrag von Union und SPD einfließt, ist offen. Darüber beraten die Chefverhandler der Parteien ab Freitag in der nächsten Runde der Koalitionsgespräche. Die Vorschläge der Arbeitsgruppen stehen generell unter Finanzierungsvorbehalt.

Dem Papier zufolge könnte der sogenannte Bafög-Grundbedarf, der aktuell bei 475 Euro im Monat liegt, zudem in zwei Schritten zum Wintersemester 2027/2028 und ein Jahr später dauerhaft an das Niveau der Grundsicherung angepasst werden. Die eigentlichen Bafög-Sätze werden immer individuell nach Einkommen der Eltern und anderen Faktoren berechnet.


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