Ihre-Vorsorge Logo

Keine Steuergelder mehr für kleine Dach-Photovoltaik

Wer Solarstrom auf seinem Dach erzeugt und in das Netz einspeist, erhielt bislang 20 Jahre lang einen festen Betrag je Kilowattstunde. Doch diese „Überförderung“ für kleine Anlagen soll abgeschafft werden, wie das Bundeswirtschaftsministerium bekräftigt.

Artikel vorlesen

Lesezeit

1 Minuten

Veröffentlicht

Arbeiter installiert Solarmodule auf Dach mit Fenster. Bild: IMAGO / Cavan Images / MITO images

© Nicht definiert

Berlin (dpa). Das Bundeswirtschaftsministerium verteidigt geplante Einschnitte bei der Solarförderung. Ein Sprecher von Ministerin Katherina Reiche (CDU) sagte in Berlin, es solle eine „Überförderung“ abgeschafft und mehr auf den Markt gesetzt werden. Die Anschaffung einer kleinen Solaranlage auf dem Dach rechne sich. Dadurch sinke die Stromrechnung. Es sei nicht erforderlich, dass der Staat Steuergeld einsetze.

Übergangsfristen und -zahlungen

Ein Entwurf des Ministeriums zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sieht vor, dass kleine Solaranlagen unter 25 Kilowatt installierter Leistung, insbesondere kleine Dach-Photovoltaik, keine dauerhafte Förderung mehr bekommen sollen. Vorgesehen sind Übergangsfristen mit Übergangszahlungen. Bisher gilt: Wer Solarstrom auf seinem Dach erzeugt und in das Netz einspeist, erhält 20 Jahre lang pro Kilowattstunde einen festen Betrag. 

Das Vorhaben ist umstritten. Verbände der Erneuerbare-Energien-Branche warnen, die Pläne bremsten private Investitionen und gefährdeten Arbeitsplätze. 

Auch innerhalb der schwarz-roten Koalition gibt es Kritik. Nina Scheer, energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion sagte, die Einspeisevergütung und gesicherte Stromabnahme stellten für viele kleine Anlagen nach wie vor ein unverzichtbares Element dar. Allein eine Übergangszahlung gebe keine ausreichende Investitionssicherheit.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

2025 wurden anteilig so viele Elektro-Autos in der Europäischen Union neu zugelassen wie nie zuvor. Deutschland liegt über dem EU-Schnitt, aber Spitzenreiter sind andere Länder.

Time
1 Minuten

Nicht nur Wohnhäuser sind betroffen: Auch Straßenbau und Bürogebäude sind spürbar teurer geworden.

Time
2 Minuten

Die Ökonomin Monika Schnitzer hält den Tankrabatt für das falsche Werkzeug. Um die zu entlasten, die das besonders nötig haben, sieht sie eine bessere Alternative.

Time
2 Minuten

Für den Verkaufserfolg einer Immobilie kann die Wahl eines geeigneten Maklers entscheidend sein. Was Sie berücksichtigen sollten.

Time
2 Minuten

Mehr Sorgen, weniger Spielraum: Beim Geld gehen die Geschlechter auseinander. Laut einer Umfrage blicken Frauen anders auf ihre finanzielle Zukunft als Männer.

Time
3 Minuten

Die Energiepreise sind hoch. Doch wer ungedämmte Heizungsrohre isoliert, kann seine Kosten erheblich senken. Das zeigt eine Modellrechnung.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026