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Linke fordert höheren Mindestlohn

Die Bundestagsfraktion der Linken will das Mindestlohngesetz anpassen. Sie fordert eine Erhöhung auf 60 Prozent des Bruttomedianlohns.

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Eine Frau arbeitet in einem Warenlager. Bild: IMAGO / MASKOT

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Berlin (hib). Die Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag hat einen Antrag (20/7254) zur Veränderung des Mindestlohngesetzes formuliert. Die Abgeordneten fordern von der Bundesregierung, den allgemeinen Mindestlohn auf 60 Prozent des mittleren Einkommens zu erhöhen. Außerdem solle die Mindestlohnkommission künftig jährlich über eine mögliche Erhöhung des Mindestlohns entscheiden und ihre Stellungnahmen transparent veröffentlichen.

Die Antragsteller beziehen sich auf eine Bestimmung der Europäischen Union, nach der sich der Mindestlohn eines Landes an dem international anerkannten Referenzwert von 60 Prozent des Bruttomedianlohns orientieren soll. Für Deutschland würde dies derzeit einen gesetzlichen Mindestlohn von 13,53 Euro bedeuten, schreiben die Abgeordneten bezugnehmend auf eine gemeinsame Stellungnahme des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung sowie der Hans-Böckler-Stiftung.

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