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Zinsrutsch bei Immobilienkrediten - auch für Anschlussfinanzierung

Die Zinsen für Häuslebauer sind weiter gesunken. Wer Angebote vergleicht, kann laut Stiftung Warentest bei der Monatsrate jetzt ordentlich sparen.

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Neubau eines Einfamilienhauses mit Gerüst. Bild: IMAGO / imagebroker / Helmut Meyer

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Berlin (dpa/tmn) - Wer derzeit ein Immobiliendarlehen braucht, kann sich freuen. Die Zinsen sind im Vergleich zum Sommer 2023 deutlich gesunken. Es gibt Baudarlehen mit Zinssätzen unter vier Prozent. Ein Vergleich der Angebote lohnt sich: Die günstigsten lagen für Kredite mit einer Zinsbindung von zehn Jahren im Dezember bei etwa drei Prozent, scheibt die Zeitschrift “Finanztest” (02/2023).

Im Vergleich zu Ende Oktober 2023 verlangen Banken und Vermittler nun rund 0,9 Prozentpunkte weniger pro Jahr für ein Darlehen mit einer Zinsbindung von 10 bis 20 Jahren. Die Stiftung Warentest erklärt, was das für einen Kreditnehmer bedeutet: Wer ein Darlehen mit 400.000 Euro aufnimmt, kann jeden Monat mit einer Entlastung von 300 Euro rechnen. 

Brauchen Verbraucher derzeit eine Anschlussfinanzierung können sie besonders profitieren. Das zeigt die monatliche Zins-Analyse. Denn die Zuschläge für Forward-Darlehen sind derzeit besonders niedrig. Mit einem Forward-Darlehen können sich Kreditnehmer die aktuellen Zinsen sichern - auch wenn sie das Darlehen beispielsweise erst in zwei Jahren nutzen wollen. Dafür zahlen sie derzeit im Schnitt nur ein Zehntelprozent mehr Zinsen pro Jahr als Kreditnehmer, die ihr Darlehen sofort oder in wenigen Monaten nutzen.

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