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Augen-Untersuchung verrät viel über den Körper

Der Augenarzt schaut vor allem, ob mit den Augen alles in Ordnung ist. Mitunter lassen sich dort auch andere gesundheitliche Probleme erkennen.

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Gesicht einer Frau mit Sommersprossen und blauem Auge.

© Nicht definiert

Düsseldorf (dpa/tmn). Diabetes oder Bluthochdruck: Der Blick ins Auge gibt mitunter Hinweise auf bestimmte Krankheiten. Vielfach seien das Zufallsfunde und gewissermaßen Nebenprodukte der augenärztlichen Untersuchung, erklärt Ludger Wollring, Sprecher des Berufsverbandes der Augenärzte. Aber die Fachmediziner seien auch geschult darin, Auffälligkeiten wahrzunehmen, obwohl sie bei der Kontrolle nicht „gezielt“ nach Allgemeinerkrankungen schauen.

Diabetes oder Bluthochdruck liegen im Auge des Betrachteten

Wenn bei einer Untersuchung des Augenhintergrunds Veränderungen der Blutgefäße auffielen, die auf einen Diabetes, auf Bluthochdruck oder sonstige systemische Erkrankungen hinwiesen, dann werde dies dem Patienten mitgeteilt und ihm geraten, darüber auch mit dem Hausarzt zu sprechen, so Wollring.

Was hat die Hornhaut mit dem Fettstoffwechsel zu tun?

Der Blick auf die Hornhaut wiederum erlaubt nach Angaben des Fachverbandes zum Beispiel Rückschlüsse auf den Fettstoffwechsel und kann frühzeitige Hinweise auf einen Morbus Wilson geben. Die vererbte Stoffwechselstörung wird auch Kupferspeicherkrankheit genannt.

Ein entzündeter Sehnerv könnte auf MS hinweisen

Die Blutgefäße der Netzhaut verraten einiges über den allgemeinen Gesundheitszustand des Menschen und können unter anderem Hinweise auf eine Zuckerkrankheit geben, während ein entzündeter Sehnerv ein frühes Symptom einer Multiplen Sklerose sein kann.


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