Ihre-Vorsorge Logo

Bei Hüftarthrose möglichst aktiv bleiben

Schmerzen beim Treppensteigen können erste Anzeichen sein. Rechtzeitig erkannt, lässt sich die Hüftarthrose aber in den Griff bekommen.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Seniorin schwimmt in einem Freibadbecken mit Schwimmbrille.

© Nicht definiert

Köln (dpa/tmn). Zwickt die Hüfte immer wieder beim Treppensteigen oder beim Übereinanderschlagen der Beine, kann das ein Anzeichen für Hüftarthrose sein. Sie beginnt oft schleichend über Monate und Jahre. Anfangs schmerze das Gelenk meist nur bei Belastung oder nach anstrengenden Tagen, schreibt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen auf seinem Portal „Gesundheitsinformation.de“.

Es ist möglich, dass die Schmerzen zur Innenseite des Oberschenkels oder sogar bis ins Knie ausstrahlen. Wenn man länger geruht hat, kann sich das Gelenk auch für einige Minuten steif anfühlen, zum Beispiel morgens nach dem Aufwachen.

Wichtig ist, einen Hüftarthrose-Verdacht möglichst rasch abzuklären, um im Zweifel frühzeitig gegensteuern zu können. Das beugt weiterem Knorpelverschleiß vor.

Bewegung und bequeme Schuhe

Empfehlenswert sind gelenkschonende Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen. Solche Bewegung kann die Gelenkfunktion verbessern. Wer stark übergewichtig ist, sollte versuchen, abzunehmen. Außerdem helfen gut dämpfende, bequem sitzende Schuhe ohne Absatz. Auch Physiotherapie kann nach Angaben des Portals helfen, ebenso wie entzündungshemmende Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR).

Verschiedene operative Eingriffe – von Arthroskopie, über die Korrektur von Fehlstellungen bis hin zu einem Gelenkersatz – können je nach Fortschreiten der Arthrose sinnvoll sein.

Skepsis bei vermeintlichen Wundertherapien

Die Expertinnen und Experten betonen: Heilbar sei eine Arthrose zwar nicht. Aber es gebe vieles, was man für die Gelenke und gegen die Beschwerden tun könne. Gleichzeitig warnen sie: Es würden viele Therapien ohne Nutzen angeboten mit teils unrealistischen Versprechen. Gesunde Skepsis ist angebracht: „Denn eine Wunderwaffe gegen Arthrose gibt es nicht.“

Verschiedene Risikofaktoren

Laut dem Portal sind von einer Hüftarthrose vermehrt Menschen ab 45 Jahren betroffen. Risikofaktoren dafür sind unter anderem familiäre Veranlagung, starkes Übergewicht und angeborene Fehlstellungen. Auch schwere körperliche Arbeit sowie Dauerbelastungen durch intensives Training in Sportarten wie Handball oder Fußball, bei denen es zu starken Stoßbelastungen kommt, zählen dazu.

Eine fortschreitende Hüftarthrose kann für Probleme im Beruf und Haushalt, bei Freizeitaktivitäten und sogar im Sozialleben sorgen. Dem Portal zufolge seien die Folgen für den Alltag oft die größte Belastung dieser Erkrankung.


Weitere Artikel

Time
3 Minuten

Wie stabil sind die Knochen, hat sich bereits eine Osteoporose entwickelt? Ärztinnen und Ärzte können das mit speziellen Geräten messen. Wie der Termin abläuft – und wann die Kasse zahlt.

Time
2 Minuten

Das Hormon Östrogen zieht sich in den Wechseljahren nach und nach raus. Das hinterlässt ein erhöhtes Risiko für verschiedene Erkrankungen. Ein Beispiel: Typ-2-Diabetes. Was tun, um gegenzusteuern?

Time
2 Minuten

Patienten sollen im Notfall besser durch das Gesundheitssystem gesteuert werden. Der Bundestag beschloss nach langen Debatten eine Notfallreform – und besserte dabei ein anderes Gesetz nach.

Time
3 Minuten

Sie liebäugeln mit E-Zigaretten, weil die als risikoärmere Alternative zu Zigaretten gelten? Was Fachleute dazu sagen – und warum sie davor warnen, ständig zwischen Dampfen und Rauchen zu wechseln.

Time
3 Minuten

Chemotherapie, Bestrahlung, OP sind geschafft. Doch damit ist das Kapitel Krebs für Betroffene meist nicht abgeschlossen. Wie eine Reha helfen kann – und was beim Antrag wichtig ist.

Time
4 Minuten

Millionen Menschen rauchen in Deutschland, das beschert dem Fiskus Jahr für Jahr Milliardeneinnahmen. Künftig möchte der Bund noch mehr Steuern kassieren. Das bringt die Tabaklobby auf die Palme.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026