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Corona: Deutschland deckt sich mit Medikamenten ein

Verschiedene Grippemedikamente sollen in großem Umfang über Apotheken verteilt werden. Aber wirken sie auch bei Covid-19?

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Frauenhand nimmt eine Kapsel aus einem Haufen Tabletten, Pillen und Kapseln auf einem Glastisch. Bild: IMAGO / Panthermedia / Antonio Guillem

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Berlin (dpa). Deutschland deckt sich mit Medikamenten ein, die hilfsweise bei der Lungenkrankheit Covid-19 zum Einsatz kommen könnten. Das Bundesgesundheitsministerium teilte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ mit, die Beschaffung der antiviralen Grippetablette Avigan zum Einsatz bei schwerwiegenden Covid-19-Verläufen werde eingeleitet. Das gelte ebenso für die Medikamente Kaletra, Foipan sowie chloroquin- und hydroxychloroquinhaltige Arzneimittel.

„Die beschafften Arzneimittel werden über Apotheken von Universitätskliniken sowie Apotheken der Behandlungszentren für die stationäre Versorgung betroffener Patientinnen und Patienten verteilt“, sagte ein Ministeriumssprecher der Zeitung.

Bundeswehr soll bei der Verteilung der Medikamente helfen

In der Verteilung solle mit der Bundeswehr zusammengearbeitet werden. Unter Berufung auf Behördenkreise berichtete die „FAZ“ weiter, es gehe um Millionen Packungen.

Allerdings sagte ein Sprecher des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn dem Blatt, dass sich aktuell zu keinem der genannten Arzneimittel Aussagen zu dessen Wirksamkeit bei Covid-19 treffen ließen. Die Ergebnisse laufender klinischer Prüfungen blieben abzuwarten. Covid-19 wird durch das neue Coronavirus Sars-CoV-2 verursacht.

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