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Depressionen belasten Angehörige

Sozialer Rückzug der Betroffenen wird von Partner und Familie oft als Zurückweisung missverstanden.

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Depressionen belasten Angehörige

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Berlin (dpa). Die Krankheit Depression belastet Partner und Familien von Betroffenen nach einer neuen Umfrage in hohem Maß. Denn 84 Prozent der Erkrankten reagieren mit sozialem Rückzug, wie das zweite Deutschland-Barometer Depression im Auftrag von Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Deutsche Bahn Stiftung belegt. Angehörige könnten dieses Verhalten als Zurückweisung missverstehen. Das berge die Gefahr, dass Partnerschaften auseinandergehen. Mit der erfolgreichen Behandlung einer Depression kehre die Verbundenheit oft zurück.

Einzelheiten der Studie wollen die beiden Stiftungen am Dienstagvormittag in Berlin vorstellen. Für das Depressionsbarometer wurden 5.000 Erwachsene zwischen 18 und 69 Jahren im Juni und Juli online repräsentativ befragt. Nach Berechnungen der Initiatoren erkranken rund 17 Prozent der erwachsenen Deutschen mindestens einmal im Leben an einer anhaltenden depressiven Störung. Nach einer Analyse des Robert Koch-Instituts zählen Depressionen damit zu den häufigsten psychischen Leiden. Sie machten weder Halt vor dem Alter noch vor dem sozialen Status.

Weitere Informationen:

www.deutsche-depressionshilfe.de

Rat für Angehörige von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

www.bundesaerztekammer.de

PDF-Ratgeber für Angehörige der Bundesärztekammer

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/rat-fuer-angehoerige

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