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Gesund durch den Arbeitstag als Stressesser

Der Experte rät: Snacks schon zu Hause vorportionieren, um nicht unnötig viele Kalorien zu sich zu nehmen.

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Gesund durch den Arbeitstag als Stressesser

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Konstanz (dpa/tmn). Manche Menschen neigen zum Dauernaschen, wenn sie bei der Arbeit unter Strom stehen. Gerade wenn die Zeit drängt, erscheint der Gang zur Snackbox oder zur Fast-Food-Bude um die Ecke verlockend. Solche Stressesser neigen dazu, zu viele Kalorien zu sich zu nehmen, sagt Jakob Rittmeyer, Ernährungsexperte des Instituts für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) in Konstanz.

Für eine ausgewogene Ernährung im Beruf rät Rittmeyer, möglichst auf einfache Kohlenhydrate zu verzichten. Statt Pizza, Pasta oder Pommes sollten es in der Kantine besser öfter Mal proteinreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte und komplexe Kohlenhydrate sein. "Da Kauen bei Stressessern positive Assoziationen auslöst, eignen sich hierbei vor allem Vollkornprodukte", so Rittmeyer. Diese regen nicht nur die Verdauung an, sondern wirken auch verstärkt sättigend.

Stress-Esser empfinden das Naschen als Belohnung und beruhigenden Akt

Kleine gesunde Zwischenmahlzeiten wie getrocknete Früchte helfen im Laufe des Tages, Heißhungerattacken und die Lust nach Süßem zu stillen. "Sie beeinflussen auch die Leistungskurve positiv und senken das Stresslevel", weiß der Experte.

Da Stress-Esser das Naschen als Belohnung und beruhigenden Akt empfinden, ist es Rittmeyer zufolge ratsam, diese Assoziation zu entkoppeln. Dabei können autogenes Training, Entspannungsübungen oder Sport helfen.

Am besten ohne Münzgeld zur Arbeit gehen, um den Gang zum Snackautomaten zu vermeiden

Nicht immer aber ist der Wille stark genug, um sich an diese gesunden Gewohnheiten zu halten. "Manchmal muss man auch mit einfachen Tricks arbeiten", sagt Rittmeyer. "Um den Gang zum Snackautomaten zu vermeiden, kann man einfach ohne Münzgeld zur Arbeit gehen." Ein weiterer Tipp: Snacks schon zu Hause vorportionieren, um nicht unnötig viele Kalorien zu sich zu nehmen.


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