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Gesundheits- und Fitness-Apps sind in Deutschland beliebt

Jeder Dritte nutzt Apps für Gesundheit und Fitness. Der Wunsch dahinter: gesünder und sportlicher leben. Dafür werden Daten auch gerne weitergegeben.

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Frau schaut beim Joggen auf eine Smartwatch am Handgelenk.

© Nicht definiert

Hamburg (dpa/tmn). In Deutschland gibt es großes Interesse an Apps rund um Gesundheit, Entspannung und Fitness. Jeder Dritte (33 Prozent) nutzt bereits solche Programme, weitere 23 Prozent interessieren sich dafür. 38 Prozent der Menschen in Deutschland lehnen die Apps allerdings auch kategorisch ab. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Marktforschers Splendid Research.

Zielgruppe; jung, gesundheitbewusst und sportlich

Die Nutzer der Apps sind dabei eher jung: Ein Drittel von ihnen (33 Prozent) ist höchstens 29 Jahre alt, ein weiteres Viertel (25 Prozent) ist nicht älter als 40. Grund für die Nutzung ist vor allem der Wunsch, gesünder und sportlicher zu leben – nur 15 Prozent der App-Nutzer verwenden die Programme zur Behandlung von Krankheiten.

Ältere wollen häufig nichts messen

Unter denjenigen, die Gesundheits- und Fitness-Apps nicht nutzen möchten, sind die Älteren klar in der Überzahl: 60 Prozent der Befragten mit ablehnender Haltung sind 50 oder älter. Häufigster Grund für die Ablehnung ist, dass die Befragten schlicht nichts messen wollen – Angst vor Datenmissbrauch ist dagegen nur bei jedem Fünften (21 Prozent) ein Hinderungsgrund.

Keine Angst vor Datenklau

Grundsätzlich haben viele Menschen in Deutschland keine Probleme damit, gesundheitsbezogene Daten weiterzugeben – wenn der Adressat stimmt und es dafür Vergünstigungen gibt. 58 Prozent der Umfrageteilnehmer würden die Informationen zum Beispiel ihrem Arzt zur Verfügung stellen, 51 Prozent der Krankenkasse. Herstellern von Sportartikeln oder Nahrungsmitteln will dagegen nur jeder Vierte (25 Prozent) seine Daten geben.


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