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Herzinfarkt: Schmerzende Beine als Warnsignal

Schaufensterkrankheit: Die Durchblutungsstörung der Gefäße wird oft zu spät erkannt. Die Folge ist ein deutlich erhöhtes Herzinfarkt-Risiko.

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Ärztin in der Notaufnahme gibt Patient auf Bahre eine Spritze. Bild: IMAGO / Panthermedia / Kzenon

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Frankfurt/Main (dpa/tmn). Bei Menschen mit der sogenannten Schaufensterkrankheit ist häufig auch das Herz in Gefahr. Darauf weist die Deutsche Herzstiftung hin. Wer beim Gehen Schmerzen in den Beinen oder beim Liegen Schmerzen in den Zehen hat, sollte deshalb frühzeitig mit dem Arzt darüber sprechen.

Schmerzen zunächst nur bei Belastung

Hinter dem Spitznamen verbirgt sich die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK): Das ist eine Durchblutungsstörung der Gefäße, die zunächst nur bei Belastung große Schmerzen in den Beinen verursacht. Die Betroffene müssen beim Gehen häufig stehenbleiben, wie bei einem Schaufensterbummel – daher der Name.

Unbehandelt droht Zunahme der Beschwerden

Denn wird die Krankheit nicht oder zu spät erkannt und behandelt, droht nicht nur eine Zunahme der Beschwerden. Eventuell bleiben dann auch andere Gefäßverengungen unbehandelt: in Halsschlagader, Hirn oder den Nieren etwa. Die Folge ist ein deutlich erhöhtes Schlaganfall- und Herzinfarkt-Risiko.


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